Die Dominikanische Republik - Clousun - Die schönsten Reiseziele Deutschlands und der Welt

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Die Dominikanische Republik

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Die Dominikanische Republik liegt auf der Insel Hispaniola, welche zu den Großen Antillen gehört und sich in der Karibik befindet. Sie teilt sich die Insel mit dem Nachbarstaat Haiti und nimmt rund zwei Drittel der Insel ein. Der etwa 78.000 Quadratkilometer große Inselstaat besteht aus drei Gebirgsketten mit dem höchsten Berg der Karibik (dem 3.098 Meter hohen Pico Duarte), dem tiefsten Punkt der Karibik (den Enriquillo-See), Hügellandschaften und fruchtbaren Tälern und nicht zu vergessen etwa 1.500 km Sandstrand mit einigen der schönsten Stränden der Welt. Zehn Nationalparks bieten dem Besucher tolle Landschaften mit tropischen Wäldern, Gewässer die sich fürs River-Rafting eignen, kleine Lagunen, Höhlen (in den Nationalparks Los Haitises und El Choco), Mangrovenwälder an den Küsten sowie Wasserfälle (erwähnt seien hier besonders die 27 Wasserfälle des Río Damajagua nordwestlich von Puerto Plata). In der Dominikanischen Republik leben mehr als 8,5 Millionen Menschen, Hauptstadt ist Santo Domingo, die als die älteste Stadt der Neuen Welt gilt und etwa 3 Millionen Einwohner hat.
Die Dominikanische Republik ist reich an Geschichte. Am 5. Dezember 1492 entdeckte Christoph Kolumbus die Insel und nannte sie Hispaniola. Er traf auf die Ureinwohner der Insel, die Taino-Indianer, die Ackerbau betrieben und sich vom Jagen und Fischen ernährten. Im Laufe der Jahrhunderte gab es immer wieder verschiedene Machtwechsel. Neben den Spaniern gehörte gegen Ende des 17. Jahrhunderts der Westteil der Insel den Franzosen, den Ostteil übernahmen die Haitianer im Jahre 1822. 1844 begann der Kampf des Nationalhelden Juan Pablo Duarte für die Unabhängigkeit von Europa, 1865 wurde die Eigenstaatlichkeit erreicht. Aufgrund ihrer Geschichte ist die Insel geprägt aus den unterschiedlichsten Einflüssen, einer Mischung aus den Kulturen der Europäer, der Afrikaner sowie den Taino-Indianer, die es sonst nirgendwo gibt.
In der Dominikanischen Republik gibt es ganzjährig tropisches Klima, die Temperaturen liegen konstant über 30 Grad und es herrscht eine hohe Luftfeuchtigkeit. Die Wassertemperaturen liegen bei 27 Grad und bieten damit beste Voraussetzungen für einen Badeurlaub. Wärmste Monate sind Mai bis Oktober, in dieser Zeit fallen auch die meisten Niederschläge, durchschnittlich an 11 Tagen pro Monat.
Beliebtestes Urlaubsziel der Dominikanischen Republik ist Punta Cana. Obwohl Punta Cana nur ein kleines Dorf ist, wird die ganze Region im Südosten der Insel so bezeichnet. Der Ort liegt im Osten am Atlantik und im Süden an der Karibischen See und ist bekannt für seine schönen Strände und das türkisfarbene Meer. Ein vorgelagertes Korallenriff dient als natürlicher Brandungsschutz. Hier befindet sich der Strand von Bavaro, einer der schönsten Karibikstrände entlang der Costa del Coco, der „Kokosnussküste“, die über mehr als 50 km strahlend weißen Sand verfügt. 35.000 Hotelzimmer unterschiedlicher Kategorien erfüllen die Ansprüche der Touristen, hier findet jeder das für sich richtige Urlaubsdomizil. Besonders beliebt sind die vielen All-Inclusive-Resorts mit ihrem Rundumservice. Zahlreiche Aktivitäten wie Segeln, Surfen, Wasserskifahren sowie Tauchen oder Schnorcheln sind hier möglich. In den letzten Jahren sind in der Region einige von bekannten Golfplatzdesignern geplante Plätze entstanden, daher gilt die Dominikanische Republik als eines der besten Golfziele in der Karibik.
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Im Norden der Insel liegt die Hafenstadt Puerto Plata und östlich davon die Tourismusregion an der Playa Dorada und der Costa Dorada mit rund 18.000 Hotelzimmern, nach Punta Cana die zweitwichtigste Urlaubsdestination der Dominikanischen Republik. Hier locken die feinsandigen Strände und das klare Wasser an der rund 100 km langen Küste, die aufgrund seiner Bernsteinvorkommen auch „Bernsteinküste“ genannt wird. Ca. 50 km westlich von Puerto Plata liegt La Isabela, hier landete 1492 Christoph Kolumbus und gründete die erste Siedlung auf amerikanischem Boden. Heute können neben einem Museum noch die Überreste der alten Gebäude besichtigt werden. Wer in dieser Gegend seinen Urlaub verbringt, sollte unbedingt das Bernsteinmuseum besichtigen. Reizvoll ist ebenso die Fahrt mit der Seilbahn auf den 793 Meter hohen Hausberg "Isabel de Torres". Auf dem Gipfel befindet sich neben einer etwa 16 m hohen Christusstatue, die ein Abbild der berühmten Christusfigur von Rio de Janeiro ist, ein botanischer Garten mit teilweise gefährdeten Pflanzen wie Mahagonibäumen sowie Vogelarten, die nur auf der Insel vorkommen.
Die Halbinsel Samaná im Nordosten der Dominikanischen Republik lockt mit seiner teilweise noch unverfälschten Natur sowie kleinen Buchten mit wunderschönen Stränden, Mangrovenwäldern, kleinen Fischerdörfern und grünen Berghängen mit herabstürzenden Wasserfällen. Die Zahl der Hotels ist hier allerdings begrenzt. Bekannt ist die Halbinsel für den Besuch der Buckelwale, die sich im Januar und Februar in der Bucht von Samaná paaren und dort ihre Jungen zur Welt bringen. Entdecken Sie das Innere der Halbinsel auf eigene Faust mit dem Auto oder einem Quad oder nehmen Sie an einer organisierten Safari teil und entdecken Sie kleine Dörfer, einsame Buchten und lassen Sie sich von der tropischen Natur begeistern. Beliebtes Ausflugsziel ist die Insel Cayo Levantado, auch bekannt als die Bacardi-Insel, da hier die Firma Bacardi ihren ersten Werbespot gedreht haben soll. Sie liegt etwa 15 Minuten mit dem Boot von Santa Barbara de Samana entfernt in der Bucht Bahía de Samana.
Santo Domingo, größte Stadt des Landes, wurde 1498 gegründet und ist damit die älteste Stadt in der Neuen Welt. Die Altstadt von Santo Domingo wurde 1990 von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt. Die Stadt ist berühmt für ihre Kultur und Geschichte und bietet viele Sehenswürdigkeiten. Der Alcázar de Colón, der historische Kolumbuspalast, zwischen 1510 und 1514 erbaut, liegt in der Zona Colonial mit Blick auf den Fluss Ozama. Der Palast war der erste Sitz der spanischen Kolonialherrschaft in der neuen Welt. Die Kathedrale Santa María la Menor, in den Jahren 1514 bis 1544 erbaut, ist die erste Kathedrale der neuen Welt. Die Architektur ist eine Mischung aus Gotik und spanischer Renaissance und beherbergt Kunstwerke und Gemälde sowie viele antike Möbel aus der Kolonialzeit. Die älteste Festung Amerikas, die Fortaleza Ozama, wurde von 1502 bis 1508 vom Gouverneur der Insel errichtet um die Stadt vor Angriffen zu schützen. Sie diente zeitweise auch als Gefängnis, Christoph Kolumbus war einer der bekanntesten Gefangenen. Einen Besuch wert ist auch der 1976 eingeweihte Botanische Garten, der auf 200 Hektar neben heimischen auch zahlreiche Pflanzen anderer Regionen beherbergt. Die etwa 20 Meter breite und kreisrunde Blumenuhr mit einer Zeigerlänge von 5 Metern in der Mitte des Botanischen Gartens gehört zu den größten Blumenuhren der Welt. Entlang der Küste verläuft die Strandpromenade (El Malecón) mit schattenspendenden Palmen und einem tollen Blick auf das Karibische Meer. Hier befinden sich die meisten Luxushotels und die besten Restaurants der Stadt. 
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Zahlreiche Nationalparks locken mit unterschiedlichen Attraktionen. Der Nationalpark Armando Bermudez beeindruckt mit dem Zentralmassiv (Cordillera Central) und seinen für karibische Verhältnisse imposanten Bergen wie dem Pico Duarte (3.087 m), dem Loma La Pelona (3.085 m), dem Loma La Rusilla (3.038 m) und dem Pica Yaque (2.760 m). Der Jaragua Nationalpark ist ein fast 1.400 qm² großes Biosphärenreservat mit einer einzigartigen Natur bestehend aus tropischen Wäldern, Savannen, Salzwasserseen und interessanten Höhlen. Hier leben Meeresschildkröten, Leguane und mehr als 130 Vogelarten. Der Nationalpark Jose del Carmen Ramirez grenzt an den Nationalpark Armando Bermudez und teilt sich mit ihm die Bergwelt des Zentralmassivs. Entdecken Sie auf geführten Expeditionen durch die tropischen Regenwälder und die Bergwelt Papageien und andere Vogelarten wie Kanarienvögel, Sittiche, Mauersegler, Nachtigallen oder Turteltauben sowie Cimarron-Wildschweine oder die Hutia-Konga Baumratten. Der Nationalpark La Caleta ist besonders reizvoll für Taucher und Schnorchler. Der Unterwasserpark liegt etwa 20 km vor der Küste im Meer und lockt mit einer exotischen und faszinierenden Unterwasserwelt einschließlich diverser Schiffswracks auf dem Meeresgrund. Besucher des Nationalparks Lago Enriquillo können sich auf eine Vielzahl von Vögeln, Krokodilen und anderer Reptilien freuen. Hauptattraktion ist der Lago Enriquillo, der größte Binnensee des Landes und zugleich auch der niedrigste Punkt der Karibik, da sich der See bis zu 40 Meter unter dem Meeresspiegel befindet. Allerdings ist es hier sehr heiß, Temperaturen von mehr als 40 Grad sind keine Seltenheit, wobei hier auch schon 50 Grad gemessen wurden. Der beliebteste und berühmteste Nationalpark der Dominikanischen Republik ist der Los Haitises, der nur über das Wasser zu erreichen ist. Die Landschaft könnte hier nicht unterschiedlicher sein. Viele Hügel bis knapp 400 Meter wechseln sich ab mit tropischen Regenwäldern, kleinen Süßwasserflüssen, Mangrovensümpfen oder -wäldern, geheimnisvollen Tropfsteinhöhlen und wunderschönen Lagunen. Über 700 Pflanzen- bzw. über 100 Vogelarten sind hier beheimatet. Der Parque Nacional Sierra de Bahoruco beherbergt etwa 1.400 Pflanzenarten, von denen 439 edemisch sind. Der Nationalpark ist von unterschiedlichen Höhenlagen geprägt, nahe der Grenze zu Haiti geht es bis auf 2.300 Meter Höhe. Zum Sierra de Bahoruco gehört der etwa 17 km² große Erdtrichter Hoyo de Pelembito, der in einem 700 Meter tiefen und 7 Kilometer langen Tal liegt und als eines der großen Naturwunder der Karibik bezeichnet wird. Aufgrund seines speziellen Mikroklimas wachsen hier seltene Pflanzen. Verschiedene Tierarten wie Wildschweine, Pferde sowie unterschiedliche Vogelarten sind hier ebenfalls beheimatet. In diesem Nationalpark können Sie alle sieben Vegetationszonen des Landes durchwandern.
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In Santo Domingo steht die älteste Kathedrale Amerikas, Basilica Menor de la Virgen de La Anunciación. In diesem Bauwerk lagen die Gebeine von Christof Columbus, welche anlässlich der Feierlichkeiten zum 500. Jahrestag der Entdeckung Amerikas in das Faro de Colón umgebettet wurden. Die pompöse, energieverschwendene abendliche Lichtshow, bei welcher mit Laserstrahlen ein Kreuz an den Himmel geworfen wird, soll regelmäßig für Stromausfälle in der Stadt verantwortlich sein.
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Bilder oben/oben links: Am Strand von Punta Cana.
Bild links: Die alte spanische Festung San Felipe in Puerto Plata.
Unten: Die "Barcadi-Insel" Cayo Levantado.
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Santa Domingo. Die größte Stadt des Landes bietet auch die bedeutendsten Kunstschätze der Dominikanischen Republik.
Los Haitises ist das bekannteste Naturreservat der Dominikanische Republik und ein Zeugnis, das dieses Land mehr als den Karibik-all inclusive Pauschaltourismus zu bieten hat. Es ist auch Sache der Veranstalter und nicht zuletzt der Reisenden, aus dem vermeintlichen Hotelanlagen-Paradies auszubrechen und endlich mit Land und Leuten viel  mehr zu entdecken, als immer irgendwie gleich aussehende Traum-Strände unter Palmen. Natürlich gehören auch diese zu einem perfekten Urlaub in der Karibik und anderswo. Doch was wären die Griechen und ihr Mittelmeer ohne ihre Kultur und Gastfreundschaft, das Reiseziel ist doch kein unbewohnter paradiesischer Planet, sondern ein von Menschen gelebtes Land. Erfahren Sie mehr davon und bereichern Ihren Urlaub mit der Kultur und dem Alltag der Menschen vor Ort, es wird sich für Sie lohnen.
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