Elze, Freden, Ebergötzen und Göttingen - Clousun - Die schönsten Reiseziele Deutschlands und der Welt

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Elze, Freden, Ebergötzen und Göttingen

Deutschland > Regionen > Leinebergland
Die Stadt Elze mit ihren 6 Ortsteilen liegt westlich von Hildesheim und nördlich von Alfeld an der Saale, einem Nebenfluss der Leine. Elze blickt auf rund 400 Jahre Stadtrechte zurück und verfügt über eine schöne Altstadt mit Fachwerkhäusern aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Besonders sehenswert ist der von 1853 bis 1854 vom Architekten Conrad Wilhelm Hase gebaute Bahnhof. Neben einigen alten Gutshäusern befinden sich in allen Ortsteilen Kirchen in unterschiedlichen Baustilen, wobei die im Jahre 1497 im gotischen Stil errichtete Klosterkirche im Ortsteil Wittenburg besonders heraussticht. Diese wird auch seit einigen Jahren für den „Wittenburger Sommer“ genutzt, deren Musikdarbietungen die Zuhörer aufgrund des tollen Klanges der Kirche immer wieder entzückt. Ein Besuch wert ist das in der Untermühle untergebrachte Heimatmuseum der Stadt Elze.
Neben wechselnden Ausstellungen und Kinovorführungen locken Veranstaltungen zu unterschiedlichen Themen oder Lesungen Besucher an. Gaumenfreuden aus dem im Museumsgarten errichteten Backofen sorgen für das leibliche Wohl. Elze liegt am Leine-Heide-Radweg und lädt mit einer Rast & Bike Anlage am südlichen Ortseingang zu einer Erholungspause ein. Ein Spielbereich für Kinder sowie ein Kiesstrand mit Holzdeck an der durch den Ort fließenden Saale sowie Bänke und rustikale Baumstämme rund um eine Feuerstelle sind eine prima Möglichkeit seine Radtour zu unterbrechen. Das in der nähe gelegene Freibad kann im Sommer für eine willkommene Abkühlung genutzt werden. Naturfreunden bietet das zwischen Elze, Nordstemmen und Gronau gelegene Naturschutzgebiet „Leineaue unter dem Rammelsberg“ auf ausgewiesenen Wegen schöne Möglichkeiten zum Spaziergehen oder Wandern.
Südöstlich von Alfeld und nordwestlich von Bad Gandersheim liegt zwischen den Höhenzügen Selter und Sackwald die Gemeinde Freden am Ufer der Leine. Zur Samtgemeinde Freden, die erstmals im Jahre 1068 als Fredenon erwähnt wurde, gehören die Mitgliedsgemeinden Everoden, Landwehr und Winzenburg. International bekannt geworden ist Freden durch die Fredener Musiktage, die jährlich Anfang August stattfinden. Junge Komponisten erhalten einen  Kompositionsauftrag, die Uraufführung erfolgt dann während des Kammermusikfestivals. Eine der Aufführorte ist die im Jahre 1739 erbaute Fredener Zehntscheune, daneben kommen als Spielstätte auch die Kirche St. Georg in Freden sowie die Räumlichkeiten der Fagus-Werke in Alfeld zum Einsatz. Weiterer fester Termin im Veranstaltungskalender der Gemeinde ist der Freitag nach Aschermittwoch, wenn wie seit über 100 Jahren üblich die Sagenfigur Tunichtgut „Hinrich-Koarl Kümmelneese“ von der Bevölkerung angezündet und von der Brücke in die Leine geworfen und damit der Winter ausgetrieben wird. Freden gilt als Wanderknotenpunkt, da mehrere überregionale Wanderwege durch oder an der Gemeinde vorbeilaufen. Beliebtes Wanderziel sind die Selterklippen im Höhenzug Selter. Anspruchsvoller ist der ca. 42 Kilometer lange Rennstiegweg, der von Hildesheim aus durch den Hildesheimer Wald und den Sackwald bis nach Winzenburg führt. Weitere bekannte Wege sind der Jakobsweg von Lübeck nach Bad Soden-Allendorf und der Königsweg, die beide an Freden vorbeiführen. Weitere interessante Wanderziele sind u.a. die Hohe Schanze (höchste Erhebung im Sackwald) mit den Resten einer Fluchtburg aus der Jungsteinzeit (ein historischer Lehrpfad berichtet auf Informationstafeln über archäologischen Funde) oder die Apenteichquelle bei Winzenburg, die unterhalb der Tiebenburg entspringt. Radfahrer können Freden und Umgebung z. B. auf der 800 km langen „Kulturroute: Mit dem Rad durch Hannover und das Land drum herum“ erkunden, auch der ca. 400 km lange Leine-Heide-Radweg führt an Freden vorbei.
Das alte Rathaus in Göttingen

Die Universitätsstadt Göttingen, erstmals im Jahre 953 als Gutingi urkundlich erwähnt, erhielt im Jahre 1230 ihre Stadtrechte. Das Stadtbild ist geprägt durch die Gebäude der im Jahre 1737 durch den Kurfürsten Georg II. August von Hannover gegründete Georg-August-Universität, die schon bald die meistbesuchte Hochschule Europas war. Berühmt waren die "Göttinger Sieben", sieben Professoren die im Jahre 1837 gegen den Bruch des hannoverschen Staatsgrundgesetzes durch König Ernst August protestierten. Neben der Universität sind insgesamt fünf Institute der Max-Plank-Gesellschaft in Göttingen beheimatet. Aus der von Bildung und Forschung beeinflussten Stadt sind immerhin 45 Nobelpreisträger hervorgegangen oder haben dort gewirkt.
Wahrzeichen der Stadt ist der Gänseliesel-Brunnen vor dem alten Rathaus, die Figur stellt ein barfüßiges Mädchen in einfacher Kleidung dar, das drei Gänse trägt. Während eine Nachbildung seit 1990 den Brunnen ziert, kann die Originalfigur im Städtischen Museum besichtigt werden. Weiteres Wahrzeichen der Stadt ist die 72 Meter hohe Kirche St. Jacobi, die zwischen 1361 und 1433 als dreischiffige gotische Hallenkirche errichtet wurde.
Unbedingt sehenswert sind auch das alte Rathaus sowie die Junkernschänke, ein Fachwerkhaus aus dem 15. Jahrhundert und eine der ältesten Weinstuben Deutschlands. Eine Gedenktafel vor dem Bismarckhäuschen, dem letzten noch erhaltenen Turm des äußeren mittelalterlichen Befestigungsringes der Stadt, erinnert an die Studienzeit des späteren Reichskanzlers Otto von Bismarck. Zu seinem Gedenken ist im Turm ein kleines Museum eingerichtet worden. Einen Besuch wert sind die Botanischen Gärten der Georg-August-Universität. Der alte Botanische Garten, im Jahre 1736 von Albrecht von Haller begründet, beherbergt auf rund 5 Hektar mehr als 12.000 verschiedene Pflanzenarten. Der neue Botanische Garten entstand 1967 als experimenteller Garten und ist der wissenschaftliche Versuchsgarten der Universität Göttingen. Weitere Grünanlagen wie z. B. die Schillerwiese, der Klosterpark Weende, der Levinsche Park oder der im 15. Jahrhundert als Festungsbauwerk errichtete Stadtwall (ein grüner Gürtel um die Innenstadt Göttingens) unterstreichen den Erholungswert der Stadt. Weiteres beliebtes Naherholungsgebiet ist der im Süden Göttingens Richtung Rosdorf liegende Kiessee. Das Stadtführungsfestival „Göttinger Entdeckungstouren“ bietet über sechs Wochen lang täglich mindestens eine Stadtführung oder einen spannenden Blick hinter die Kulissen Göttinger Unternehmen und Einrichtungen. Zur kulturellen Landschaft der Stadt gehören das 1890 erbaute Deutsche Theater sowie das Junge Theater Göttingen, als kleines Zimmertheater im Jahre 1957 gegründet. Fester Bestandteil im Veranstaltungskalender der Stadt sind die im Frühsommer von der Händelgesellschaft veranstalteten internationalen Händel-Festspiele, die ein internationales Publikum anziehen. An zehn Tagen im Oktober findet das internationale Literaturfestival „Göttinger Literaturherbst“ im Anschluss an die Frankfurter Buchmesse statt, Veranstaltungsorte sind historische Gebäude der Stadt. Größte Veranstaltung ist der Göttinger Weihnachtsmarkt mitten in der Altstadt der vom Mittwoch nach Totensonntag bis zum 29. Dezember stattfindet und jährlich rund 500.000 Menschen anzieht. Diverse Ausflugsziele in der näheren Umgebung warten auf Besucher. Im östlich von Göttingen gelegenen Göttinger Wald lockt der Bismarckturm, ein 31 Meter hoher vierstöckiger Aussichtsturm auf dem Kleperberg, der im Jahre 1892 nach dem Alt-Reichskanzler Otto von Bismarck benannt wurde und bei schönem Wetter tolle Ausblicke auf das Göttinger Land und das Leinetal bietet.
Bei den Göttingern sehr beliebt ist auch das östlich gelegene Ebergötzen, das durch Wilhelm Busch bekannt wurde, der hier den größten Teil seiner Schulzeit verbrachte. Ein weiterer Höhepunkt ist das Europäische Brotmuseum, folgen Sie einfach unserem LINK.
naturzeit.com

Oben: Die Peter und Paul Kirche in Elze
Unten: Die Wittenburger Klosterkirche

Kirche Sankt Laurentius in Freden
Der Theaterplatz mit dem Deutschen Theater im Hintergrund
Kirche Sankt Jacobi in Göttingen
Eine weitere schöne Kirche in Göttingen ist die evangelische Sankt Albani
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