Vom Annaturm zur Teufelsbrücke - Clousun - Die schönsten Reiseziele Deutschlands und der Welt

Werbung
Booking.com
Booking.com
Direkt zum Seiteninhalt

Vom Annaturm zur Teufelsbrücke

- Werbung -
Durch den schönen Wald zum Nienstädter Pass

Weiter geht es auf dem Kammweg in Richtung Nienstädter Pass vorbei an einer Flugsicherungsanlage der Deutschen Flugsicherung und einem Försterdenkmal. Nach ca. 3 Kilometern ist der Nienstädter Pass erreicht, hier geht die einzige Straße über bzw. durch den Deister. Auf der Nordseite führt die Straße von Egestorf, auf der Südseite führt die Straße von Nienstädt aus auf den Pass. Hier steht Ausflüglern ein großer Parkplatz zur Verfügung, hier ist die tiefste Stelle des Kammweges erreicht, von 405 Meter am Annaturm geht es auf 277 Meter am Nienstädter Pass herab. Auf diesem Streckenabschnitt fällt auf das nur wenige Bänke am Wegesrand stehen die zu einer Rast einladen, wer sich zwischendurch ausruhen möchte kann alternativ die am Wegesrand liegenden Baumstämme nutzen.
Der Nienstädter Pass und der Parkplatz auf der Höhe sind auch ein idealer Ausgangspunkt für Nachmittags-Ausflüge zum Annaturm oder Nordmannsturm

Vom Parkplatz aus führt der Kammweg nach Überquerung der Straße weiter in Richtung Nordmannsturm der etwa 1,5 Kilometer entfernt liegt und ein weiteres beliebtes Ausflugsziel ist. Der Anstieg ist am Anfang recht steil, alternativ kann ein wenig entfernt befahrbarer Weg genutzt werden der nicht so steil ist aber dafür einen doch recht großen Bogen macht und die Strecke entsprechend verlängert. Der Nordmannsturm liegt auf einer Höhe von 382 Metern und ist ein 19 Meter hoher Aussichtsturm der 1863 vom hannoverschen Maurermeister Constantin Nordmann erbaut wurde und gegen eine Gebühr von 50 Cent bestiegen werden kann. Auch hier ist eine Waldgaststätte dem Turm angeschlossen, Öffnungszeiten sind Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr, das Speisenangebot wird mit saisonalen Gerichten angereichert.
Vom Nordmannsturm aus geht es weiter auf dem Kammweg zur Alten Taufe, einem großen Felsbrocken mit einer Mulde in der Mitte, der als Opferstätte der Germanen bzw. als Taufstein angesehen wird was allerdings nicht belegt werden kann.
Alte Taufe

Weiter geht der Weg vorbei am Fernmeldeturm der schon von weitem sichtbar ist und als Wahrzeichen des Deisters angesehen werden kann zur Kreuzbuche.
Gut ausgeschidert: Der Deister

An der Kreuzbuche, die ein Denkmal für gefallene Forstleute ist, treffen mehrere Wanderwege aufeinander, der Kammweg führt halb links weiter zur Heisterburg, einer vermutlich aus dem 10. bis 11. Jahrhundert stammenden Wallburg.
Eine Informationstafel gibt Auskunft über diese ehemalige Burg, heute sind nur noch die von der Natur überwucherten Wälle zu sehen. Nächster markante Punkt der Wanderung ist die Rodenberger Höhe, eine Aussichtsplattform aus Beton die ein wenig an einen alten Bunker aus dem Weltkrieg erinnert.
Aussicht von der Rodenberger Höhe

Die Plattform bietet einen schönen Blick auf Rodenberg, Lauenau und Bad Nenndorf sowie die dahinterliegende Landschaft. Kurze Zeit später ist das Ausflugslokal an der Teufelsbrücke erreicht. Auch diese Gaststätte ist täglich außer montags geöffnet, warme Speisen werden von 11 bis 19 Uhr serviert

Bitte erkundigen Sie sich vorab online über aktuelle Daten zu den jeweils angegebenen Öffnungszeiten.
Markanter Punkt nahe des Annaturmes: Die Flugsicherungsanlage
Kurzer, aber steiler Aufstieg zum Nordmannsturm
Nordmannsturm
Fernmeldeturm
Ausflugslokal an der Teufelsbrücke
- Werbung -
Zurück zum Seiteninhalt