Der Burgplatz und das Magniviertel - Clousun - Die schönsten Reiseziele Deutschlands und der Welt

Werbung
Booking.com
Booking.com
Direkt zum Seiteninhalt

Der Burgplatz und das Magniviertel

Deutschland > Städte > Braunschweig
Wichtigste Sehenswürdigkeit der Stadt ist ganz sicher der Burgplatz, um den sich die Burg Dankwarderode, der Braunschweiger Dom sowie eine Reihe von schönen Fachwerkhäuser wie etwa das Veltheimsche Haus oder auch das Huneborstelsche Haus gruppieren. Von 1160 bis 1175 ließ Heinrich der Löwe die Burg Dankwarderode nach dem Vorbild der Kaiserpfalzen erbauen und machte sie zu seiner Residenz. Heute existiert von der einstigen Burg noch das im Jahre 1616 im Stil der Renaissance umgebaute Palas, in dessen Knappensaal die Mittelalter-Abteilung des Herzog Anton Ulrich-Museums untergebracht ist.
Hier können unter anderem das Original des Braunschweiger Löwen sowie der Kasiermantel Ottos IV. besichtigt werden. Auf der südlichen Seite des Burgplatzes steht der Braunschweiger Dom, den Heinrich der Löwe von 1173 bis 1195 als dreischiffige Gewölbebasilika anstelle einer älteren Anlage errichten ließ und die im Laufe der Jahre mehrfach umgebaut sowie erweitert wurde. Neben bedeutenden Kunstwerken sind hier das Grabmal von Heinrich dem Löwen und seiner englischen Gemahlin Mathilde sowie die Krypta, die Ruhestätte welfischer Fürsten, zu besichtigen.
Zwischen den Bäumen ist links das Veltheimsche Haus und rechts das Huneborstelsche Haus zu sehen.
Auf der Nordseite des Burgplatzes steht das Veltheimsche Haus, ein Fachwerkhaus aus dem Jahre 1573. Das adlige Stadthaus ist neben dem Dom das älteste Gebäude am Burgplatz und beherbergt heute den Sitz der Handwerkskammer. Gleich neben dem Veltheimschen Haus befindet sich das Huneborstelsche Haus, entstanden ist es im Jahre 1524, lange stand es an einer anderer Stelle der Stadt. Dort wurde es Anfang des 20. Jahrhunderts abgerissen, wobei Teile der Fassaden sowie der Dachstuhl von der Stadt aufgekauft und in einen Neubau neben dem Veltheimschen Haus integriert wurden. In der Mitte des Burgplatzes steht das Wahrzeichen der Stadt, der Braunschweiger Löwe, den Heinrich der Löwe etwa um das Jahr 1166 herum als Zeichen seiner Macht aufstellen ließ. 1980 wurde die Bronzestatue durch eine Kopie ersetzt um das Original vor Witterungseinflüßen zu schützen.
Die Magnikirche.
Eines der ältesten Stadtviertel in Braunschweig ist das Magniviertel. Hier stehen gut erhaltene Fachwerkhäuser, die heute viele Cafès, Kneipen und Restaurants beherbergen. Mittelpunkt des Viertels ist die Magnikirche, die aus dem frühen 11. Jahrhundert stammt. Im Glockenturm hängt die aus dem Jahre 1335 stammende „Magnusglocke“, die als die älteste Glocke des Braunschweiger Landes gilt.
Typische Gasse im Magniviertel.
Das Gebäude am Ackerhof 2 trägt die älteste Fachwerk-Inschrift Deutschlands, die die Jahreszahl 1432 (Anno M CCCC XXX II) zeigt. Das Gebäude am Magnitor 1 stammt aus dem Jahre 1490. Ein Bummel durch das historische Viertel lohnt sich in jedem Fall, an jedem ersten Septemberwochenende findet hier das Magnifest statt. Ein Kontrast zu den schönen Fachwerkhäusern des Viertels ist das vom bekannten New Yorker Künstler James Rizzi entworfene Happy RIZZI House. Das mit Pop-Art-Malereien gestaltete Haus zeigt insbesondere fröhliche Gesichter und viele Herzen. Es wird als Bürohaus genutzt und ist nicht öffentlich zugänglich. In der Nähe des Magniviertels befindet sich der Löwenwall, ein ovaler Rasenplatz der von einer doppelten Kastanienbaumreihe umgeben ist und in dessen Mitte sich ein im Jahre 1823 gebauter Obelisk steht, der an zwei im Kampf gegen Napoleon gefallene Braunschweiger Herzöge erinnern soll.
Der Braunschweiger Dom.
Links das Huneborstelsche Haus und rechts das Hotel Deutsches Haus am Burgplatz.
Der Obelisk auf dem Löwenwall.
Das Happy RIZZI House.
- Werbung -
Zurück zum Seiteninhalt