Die Stadtkirche, das Neue Rathaus, der Französische Garten und die Triftanlagen - Clousun - Die schönsten Reiseziele Deutschlands und der Welt

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Die Stadtkirche, das Neue Rathaus, der Französische Garten und die Triftanlagen

Deutschland > Städte > Celle
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Weithin sichtbar ist der rund 75 Meter hohe Turm der Stadtkirche St. Marien deren Bau auf Ende des 13. Jahrhunderts datiert wird und damit in die Zeit der Stadtgründung fällt. Ursprünglich als dreischiffige gotische Hallenkirche erbaut wurde St. Marien ebenso wie auch das Schloss vom italienischen Barockkünstler Giovanni Battista Tornielli mit kostbaren Stuckarbeiten im Stil des italienischen Hochbarocks versehen. Die imposante Barockorgel wurde 1653 von Herzog Christian Ludwig gespendet und von 1685 bis 1687 erweitert, die Fassade der Orgel ist bis heute im Originalzustand erhalten geblieben. Das älteste Bildwerk der Kirche stammt aus der Zeit um das Jahr 1495 herum, Epitaphe (Gedenksteine) im Chorraum erinnern an die seit dem 15. Jahrhundert in Celle residierenden Herzöge von Braunschweig-Lüneburg.

In der 1576 angelegten Fürstengruft sind 17 Familienmitglieder aus dem Hause der Welfen beigesetzt, in einem prunkvollen Sarg wurde die dänische Königin Caroline Mathilde beigesetzt. Täglich steigt ein Turmbläser auf den Turm der Kirche und begrüßt jeden Morgen um 9:30 Uhr den neuen bzw. verabschiedet um 17:30 Uhr den Tag wie es seit jeher Brauch war in dem er einen Choral in alle vier Himmelsrichtungen bläst.
Das im neugotischen Stil erbaute Neue Rathaus, ein 181 Meter langer Backsteinbau, wurde als Kaserne für das 77. Hannoversche Infanterie-Regiment bereitgestellt und konnte rund 1200 Soldaten aufnehmen. Während die Mannschaftsräume Platz für 24 Personen boten waren die Seitenflügel des Gebäudes den Offizieren und ihren Familien vorbehalten. Das Regiment, auch „Heideregiment“ genannt, wurde nach dem 1. Weltkrieg aufgelöst, die Kaserne bot in der Folgezeit der Reichswehr bzw. der Wehrmacht als Standort, zuletzt waren von 1956 bis 1992 Einheiten der Britischen Armee dort untergebracht. Nachdem die Kaserne von der Britischen Armee nicht mehr benötigt wurde baute sie die Stadt Celle zur neuen Stadtverwaltung um. Die in einem Nebengebäude untergebrachte „Alte Exerzierhalle“ dient heute als Halle für Konzerte oder Ausstellungen. Vor dem Rathaus erstreckt sich ein kleiner Park der neben Spielgeräten für Kinder auch einen Fitness-Parcours für Sportler bzw. genügend Sitzgelegenheiten für Erholungssuchende bietet.
Der sicherlich schönste Park der Stadt ist der Französische Garten der Ende des 17. Jahrhunderts von französischen Gärtnern als „erste komplette Anlage eines Nutz- und Lustgartens in der höfischen Gartentradition des frühen 17. Jahrhunderts“ angelegt wurde. Die großen Bäume bieten im Sommer viel Schatten, Spaziergänger können auf den zahlreichen Bänken rasten. An der Südseite des Garten fließt der Magnusgraben der im Jahre 1370 als Teil der Stadtbefestigung angelegt wurde. An der Nordseite wurde eine über 300 Meter lange Lindenallee angelegt die den Namen „Herzogin-Eleonore-Allee trägt“. Am Westrand liegt ein großer Teich in dessen Mitte sich eine abends beleuchtete Fontäne befindet die ihr Wasser in verschiedene Richtungen versprüht.

An der Ostseite des Parks befinden sich das Caroline-Mathilde-Denkmal sowie das im Jahre 1611 im Stile der Renaissance erbaute „Schlösschen“, das ursprünglich dem Hofgärtner des Herzogen Christian als Wohnung diente, heute beherbergt das „Schlösschen“ eine Kindertagesstätte. Am Rande des Gartens befindet sich das Institut für Bienenkunde Celle das ein „Kompetenzzentrum für alle Belange der Bienenhaltung sowie angrenzender Bereiche wie z.B. Pflanzenschutz und Landwirtschaft“ ist.
Das Renaissance-Schlösschen.
An der Ostseite des Parks befinden sich das Caroline-Mathilde-Denkmal sowie das im Jahre 1611 im Stile der Renaissance erbaute „Schlösschen“, das ursprünglich dem Hofgärtner des Herzogen Christian als Wohnung diente, heute beherbergt das „Schlösschen“ eine Kindertagesstätte. Am Rande des Gartens befindet sich das Institut für Bienenkunde Celle das ein „Kompetenzzentrum für alle Belange der Bienenhaltung sowie angrenzender Bereiche wie z.B. Pflanzenschutz und Landwirtschaft“ ist.
Wer mit der Bahn nach Celle reist und zu Fuß in Richtung Schloss und Altstadt geht sollte die Triftanlagen durchqueren, eine ebenfalls schön angelegte und der Naherholung dienende Grünanlage die früher als Viehtrift, Weide und Lagerfläche diente. Am nordwestlichen Rand der Anlage befindet sich das zwischen 1710 und 1730 entstandene Zuchthaus das einem Schloss nicht unähnlich sieht.  
Stadtkirche St. Marien.
Caroline-Mathilde-Denkmal.
Die Lindenallee im Französischen Garten.
Die Triftanlagen.
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