Die Eifel - Clousun - Die schönsten Reiseziele Deutschlands und der Welt

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Die Eifel

Deutschland
    
Die Eifel

Auf den ersten Blick ist die Eifel ein unscheinbares Mittelgebirge zwischen Rhein, Mosel und den Grenzgebieten von Belgien und Luxemburg. Nicht besonders hoch, weil ihr höchster Berg, die Hohe Acht, gerade einmal 749 m hoch ist. Die meisten Besucher dieser Gegend zieht es an den Rhein und die Mosel. Das sollte sie aber nicht daran hindern, der Eifel den einen oder anderen Besuch abzustatten.
Als Teil des Rheinischen Schiefergebirges bietet sie ganz unterschiedliche Landschaften die jede für sich sehenswert ist. Im Nordwesten wird die Hochfläche durch das Hohe Venn und die Schnee-Eifel, die wegen ihres rauen Klimas von den Einheimischen auch „Sibirien“ genannt wird. Im Südwesten befindet sich die Vulkaneifel die durch ihre Maare vielen bekannt ist. Von den ehemals 70 Maaren sind heute noch 10 mit Wasser gefüllt. Maare sind ehemalige Vulkantrichter. Das bekannteste Maar ist sicher das fast kreisrunde Pulvermaar bei Grillenfeld. Aber auch die drei in unmittelbarer Umgebung der hübschen Kleinstadt Daun sind vielen Besuchern bekannt. Nördlich von Daun findet man die Hohe Eifel. Sie ist insbesondere den Motorsportfreunden ein Begriff. Denn hier in unmittelbarer Nachbarschaft der Nürburg befindet sich die weltberühmte gleichnamige Autorennstrecke. In Sichtweite der Nürburg ist oberhalb des Ahrtales die Hohe Acht zu sehen, auf der ein Aussichtsturm die Möglichkeit bietet, das gesamte Gebiet der Eifel zu überblicken. Von hier aus kann auch den Hunsrück oder den Taunus sehen. Das Ahrtal ist für sich auch einen Ausflug wert. Es wird jedoch von vielen Besuchern der Mittelmosel aus den nördlichen Bundesländern als Durchreiseweg genutzt, weil die Autobahn A1 nicht durchgängig ist und der Weg über Koblenz etwas weiter ist. Südöstlich der Hohen Eifel findet man die östliche Vulkaneifel die im Gegensatz zu den Maaren durch Vulkankegel gekennzeichnet ist. Bemerkenswert sind hier die vielen Möglichkeiten, sich mit dem Vulkanismus in Deutschland bekannt zu machen. Ein typisches Beispiel hierbei ist das Deutsche Vulkanmuseum Lava-Dom in Niedermendig.
vulkanmuseum, eifel
Vulkanmuseum Eifel
Neben vielen Schaustücken und informativen, bildhaften Darstellungen der Vulkantätigkeit dieser Gegend sind die über 150 steil in die Tiefe führende Treppe zu erreichenden riesige Hallen, in denen Basalt abgebaut wurde. Nur wenige Kilometer entfernt ist der Laacher See mit dem bekannten Kloster Maria Laach. Der See ist kein Maar, da es sich hier nicht um einen ehemaligen Vulkantrichter handelt, sondern durch den Zusammenbruch von Hohlräumen unterhalb des Vulkantrichters entstanden ist. Hier war einer der letzten Vulkanausbrüche in Mitteleuropa, der durch seine Mächtigkeit seine Spuren bis über die heutigen Landesgrenzen hinaus hinterließ. Noch heute kann am Ostufer blubbernde aufsteigende Blasen sehen, die auf den vulkanischen Untergrund zurück zu führen sind.
Die Südeifel grenzt an die Mosel. Von hier oben aus dem Hochland der Eifel hat man wunderbare Ausblicke in das Moseltal, wie zum Beispiel auf Cochem mit seiner schönen Reichsburg.
Wer gern auf spektakulären Autostraßen auch außerhalb des Nürburginges unterwegs ist, wird in der Eifel mit ihren Tiefen Tälern zum Beispiel bei Monreal oder bei Bad Bertrich, mit seiner Vulkaneifel Therme. Hier wie auch im gesamten Eifelgebiet findet man gut gekennzeichnete Wanderwege.
Die Eifel bietet nicht nur schöne und abwechslungsreichen Landschaften, Burgen und interessante Ortschaften, sondern viel Informatives über den Vulkanismus, der hier noch so aktiv ist, dass es innerhalb von wenigen Monaten zu einem Ausbruch kommen kann. Trotzdem liegt die Wahrscheinlichkeit weit unter der eines neuerlichen Ausbruchs des Vesuvs. Der letzte Vulkanausbruch in der Eifel liegt 11.000 Jahre zurück und bildete das heutige Ulmener Maar. Hier mehr zu erfahren, ist echt spannend.
Bild oben: Die hohe Eifel
Ein guter Ausgangspunkt für schöne Wanderungen und Radtouren ist die Elfenmühle Bad Bertrich. Eine Attraktion liegt der Mühle ganz nahe: Die Elfengrotte, noch treffender Käsegrotte genannt. Basaltlavaströme formten das Gestein zu Formationen, welche doch sehr an Käselaiber erinnern, welche auch schon von der Talseite des Üßbach her gut zu erkennen sind.
Kloster Maria Laach
Von den Höhen der Eifel Richtung Mosel fahrend, bietet sich der phantastische Blick auf die Reichsburg in Cochem.
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