Bäckergildehaus, Brusttuch, Kaiserpfalz und das Große Heilige Kreuz - Clousun - Die schönsten Reiseziele Deutschlands und der Welt

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Bäckergildehaus, Brusttuch, Kaiserpfalz und das Große Heilige Kreuz

Deutschland > Städte > Goslar
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Das Bäckergildehaus in der Nähe der Marktkirche stammt aus dem Jahre 1501 wobei das Obergeschoss erst im Jahre 1557 auf das Untergeschoss aufgebaut wurde. Das mit dem Wappen der Bäckergilde versehene Haus mit seinem hervorstehenden Erker zeugt vom Reichtum der Bürger der damaligen Zeit. Das Haus finden Sie in der Marktstraße 45. Das im Jahre 1521 erbaute Brusttuch gilt als eines der schönsten Patrizierhäuser der Stadt. Das Fachwerk des Obergeschosses ist mit reichlich Verzierungen versehen, hier sind allerlei Figuren und Tiergestalten wild durcheinander angebracht. Der Name des Gebäudes geht auf die dreieckige Form des Gebäudes zurück die ein wenig an ein Brusttuch erinnert. Bekannteste Figur des Gebäudes ist die Butterhanne die gerade mit der Herstellung von Butter beschäftigt ist und dem auf einer benachbarten Knagge sitzenden Teufel ihr rechtes entblößtes Hinterteil zuwendet. Heute ist im Gebäude ein 3-Sterne-Hotel untergebracht, es steht gegenüber der Marktkirche.
Das Große Heilige Kreuz.
Unweit der Kaiserpfalz steht das Große Heilige Kreuz, ein im Jahre 1254 erbautes Hospiz das den Armen der Stadt aber auch Durchreisenden ein Nachtlager und die notwendige Versorgung mit Lebensmitteln bot. Das Gebäude wurde im Stile der Romantik erbaut, einige Erweiterungen bzw. Umbauten erfolgten dann im gotischen Stil. Die kleine Kapelle des Gebäudes wurde Johannes dem Täufer gewidmet und ist wie viele andere Bauteile vollständig erhalten geblieben. Heute sind im Gebäude kleine kunsthandwerkliche Handwerksbetriebe untergebracht.
Die Kaiserpfalz - von den Bronzeskulpturen aus gesehen.
Der Ursprung der Kaiserpfalz geht vermutlich auf einen königlichen Jagdhof zurück, im Jahre 1005 ließ Heinrich II. einen ersten Pfalzbau errichten und Konrad II. ließ in den 1030er Jahren die Anlage weiter ausbauen, vollendet wurde die Kaiserpfalz dann unter Heinrich III. in den 50er Jahren des 11. Jahrhunderts. Über 200 Jahre wurde hier deutsche und europäische Geschichte geschrieben, ein Chronist sprach vom „berühmtesten Wohnsitz des Reiches“. Außerdem wurde hier der spätere Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, Heinrich IV., geboren. Heute ist die Kaiserpfalz der älteste Profanbau Deutschlands und sollte bei einem Besuch der Stadt unbedingt besichtigt werden. Beeindruckend sind die Wandmalereien die den gut 800 qm großen Reichssaal („Aula Regia“) schmücken und die die Geschichte des Römischen Reiches anschaulich darstellen. Auf Führungen durch die Kaiserpfalz werden die Malereien näher erläutert, im Erdgeschoss können Kunstschätze wie der bronzene Kaiserthron besichtigt werden. In der Pfalzkapelle St. Ulrich liegt unter einer Grabplatte das Herz von Heinrich III., dem Erbauer der Kaiserpfalz. Dem imposanten Bauwerk vorgelagert ist die Domvorhalle die ein kleiner Rest der Stiftskirche St. Simon und Judas ist, diese diente vielen romanischen Kirchen als Vorbild und wurde 1820 aufgrund ihrer Baufälligkeit abgerissen.
Kaiserpfalz - Die Domvorhalle der ehemaligen Stiftskirche, dem Goslaer Dom.
Das Bäckergildehaus.
Das Brusttuch in der Marktstraße.
Das Werk von Henry Moore - 'Goslaer Krieger' im Garten hinter der Kaiserpfalz.
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