Lohmühle, Marktplatz und die Marktkirche St. Cosmas und Damian in Goslar - Clousun - Die schönsten Reiseziele Deutschlands und der Welt

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Lohmühle, Marktplatz und die Marktkirche St. Cosmas und Damian in Goslar

Deutschland > Städte > Goslar
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Nur wenige Minuten von der Kaiserpfalz entfernt befindet sich die Lohmühle, die vermutlich aus dem 12. Jahrhundert stammt, aber erst im 15. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt wurde, sie ist die letzte verbliebene Mühle mit erhalten gebliebenen Wasserrad in Goslar. Direkt an der Mühle sind in gegenüberliegenden Gebäuden das Goslarer Museum und das Zinnfigurenmuseum untergebracht. Im Rahmen einer Besichtigung des Goslarer Museums kann auch die historische Antriebstechnik der Mühle besichtigt werden die früher aus Baumrinde ("Lohe") Säure herstellte die dann in der Gerberei Verwendung fand.
Das Goslarer Museum.
Das Kaiserringhaus.
Am Marktplatz der Stadt steht das Rathaus sowie die Marktkirche mit ihren ungleichen Türmen, in der Mitte des Platzes befindet sich der Marktbrunnen mit dem Wahrzeichen Goslars, dem Adler. Die aus dem 12. Jahrhundert stammende Schale ist aus Bronzeguss und gilt als größter Bronzeguss der romanischen Zeit. Die obere Schale ist etwa 100 Jahre jünger, der Korpus des Adlers ist aus dem 13. Jahrhundert und die Krone erhielt der Adler erst im 18. Jahrhundert. Heute ziert den Brunnen eine Kopie des Adlers, das vergoldete Original kann im Goslarer Museum besichtigt werden. An der Ostseite des Marktplatzes steht das Kaiserringhaus mit seinem Glockenspiel das täglich um 9, 12, 15 und 18 Uhr erklingt, gleichzeitig öffnen sich drei Türen die eine Figurengruppe in Bergmannstracht zeigt. Dieser Figurenumlauf wurde 1968 von der Preussag anlässlich des 1000jährigen Jubiläums des Rammelsberger Bergbaus gestiftet. Ein weiteres historisches Gebäude am Marktplatz ist das aus dem Jahre 1494 stammende Gildehaus Kaiserworth das von den wohlhabendsten und einflussreichsten Bürgern der Stadt erbaut wurde. Verziert ist das ehemalige Gildehaus der Tuchhändler mit Figuren wie dem hockenden „Dukatenmännchen“ oder auch der „Abundantia“, der Göttin des Überflusses. Seit fast 200 Jahren ist in dem Gebäude ein Hotel untergebracht. Das Rathaus hat seinen Ursprung im 15. Jahrhundert und wurde über einen Zeitraum von 400 Jahren mehrfach erweitert. Besonders bekannt geworden ist das Rathaus durch den Huldigungssaal, der jeweils über 7 Meter lang bzw. breit und über 3 Meter hoch ist und deren Wände und Decke vollständig mit Gemälden versehen sind die Szenen aus dem Leben Jesu, der Evangelisten sowie von zwölf Propheten zeigen. Der in den Jahren 1505 bis 1520 als Ratssitzungssaal eingerichtete Saal kann von Ende März bis Ende Dezember gegen Gebühr besichtigt werden.  
Ausblick vom Nordturm der Marktkirche auf Goslar.

Die Marktkirche St. Cosmas und Damian, dessen Name auf die berühmten Ärzte und Apotheker St. Cosmas und Damian zurückgeht fand im Jahre 1151 erste Erwähnung, es wird vermutet das bereits im 11. Jahrhundert an gleicher Stelle ein Vorgängerbau gestanden hat. Die beiden Türme der Kirche sind unterschiedlich in ihrer Form aber fast gleich hoch, der Nordturm kann bestiegen werden, wer gut zu Fuß ist und sich nicht scheut die vielen Stufen zu erklimmen sollte eine Besteigung unbedingt vornehmen, die Aussicht auf Goslar und die nahe Umgebung ist großartig. Die im Turm untergebrachten Glocken stammen aus dem Jahre 1848 und tragen Namen, die größte davon (Johanna) wiegt 6,8 Tonnen und ist mit ihrem Durchmesser von 2,21 Meter die zweitgrößte Glocke in Niedersachsen. Auch das Innere der Kirche ist sehenswert, mittelalterliche Fenster aus dem 13. Jahrhundert, ein Taufbecken aus Bronze aus dem 16. Jahrhundert, spätgotische Wandmalereien aus dem 15. Jahrhundert und ein barocker Schnitzaltar aus dem 17. Jahrhundert sind hier besonders zu erwähnen.
Die letzten Stufen zur Aussicht des Nordturms.
Die Lohmühle.
Umgebung der Lohmühle.
Der Goslaer Marktplatz.
Das Gildehaus Kaiserworth am Marktplatz.
Die Marktkirche in Goslar.
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