Hildesheim, die St. Andreaskirche und schöne Fachwerkhäuser - Clousun - Die schönsten Reiseziele Deutschlands und der Welt

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Hildesheim, die St. Andreaskirche und schöne Fachwerkhäuser

Deutschland > Städte > Hildesheim
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Nicht weniger beeindruckend ist die nicht zu den Welterbestätten gehörende St. Andreaskirche mit ihrem 114,5 Meter hohen Turm der damit der höchste Kirchturm in Niedersachsen ist. Mit dem Bau der gotischen Kirche wurde im Jahre 1389 begonnen wobei der Turm erst im Jahre 1883 seine endgültige Höhe erreichte. Wer die 364 Stufen des Turmes erklimmt wird mit einem tollen Rundblick über die Stadt und das Umland belohnt. Auch die St. Andreaskirche wurde beim Angriff auf die Stadt im Jahre 1945 weitestgehend zerstört, nur die Außenmauern und der Turm blieben stehen. Auch diese Kirche wurde in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts originalgetreu wieder aufgebaut. Die Orgel mit ihren 63 Registern und 4734 Pfeifen ist eine der größten Orgeln Norddeutschlands, aufgrund der tollen Akustik finden in der Kirche regelmäßig Orgel- und Chorkonzerte statt.
Kehrwiederturm in Hildesheim
Kehrwiederturm
Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten der Stadt gehört der unweit der Andreaskirche stehende „Umgestülpte Zuckerhut“, ein Haus das an einen auf den Kopf gestellten Zuckerhut erinnert. Das Original stammt aus der Zeit um das Jahr 1510 herum, da es im zweiten Weltkrieg zerstört wurde baute die Stadt es an seinem alten Standort wieder auf. Der Kehrwiederturm ist der einzige noch erhalten gebliebene Stadtturm der einstigen Stadtbefestigung. Der Name des Turmes geht auf eine Sage zurück nach der die Glocke des Turmes einer sich im Walde verirrten Adligen den Weg zurück in die Stadt gewiesen haben soll. Der Kulturverein der Stadt nutzt den Turm für Ausstellungen, außerdem sind im Turm standesamtliche Trauungen möglich. Einen wunderbaren Einblick in das ehemalige Stadtbild Hildesheims geben die Fachwerkhäuser in der Hildesheimer Neustadt, in der Kesslerstraße und den nahegelegenen Straßenzügen, da diese im zweiten Weltkrieg nicht zerstört wurden. Die ältesten erhalten gebliebenen Häuser der Stadt sind das Waffenschmiedehaus aus dem Jahre 1548 in der Straße Gelber Stern sowie das Wernersche Haus aus dem Jahre 1606 in der Straße Hinterer Brühl.
Das Wernersche Haus
Wernersche Haus
Zwei sehr schöne Parks, die nicht unerwähnt bleiben sollen, dienen der Naherholung der Bürger der Stadt. Der Magdalenengarten, der unweit der Michaeliskirche liegt, ist einer der ältesten Parks Niedersachsens. Der Park geht auf ein im 13. Jahrhundert angelegten Obst- und Gemüsegarten des Magdalenenklosters zurück der in den Jahre 1720 bis 1725 zu einem Schmuckgarten im Stil des Barocks umgestaltet wurde und dessen Hauptattraktion ein Rosarium bestehend aus 1500 Rosen ist. Ein weiterer schöner Park ist der fast 5 Hektar große Ernst-Ehrlicher-Park, benannt nach einem Oberbürgermeister der Stadt. Auch dieser geht auf einen ehemaligen Klostergarten zurück. Drei Teiche, viele alte Bäume, große Rasenflächen und kleine Brücken vermitteln das Bild eines alten englischen Landschaftsgartens.
Die Kirche St. Andreas
St. Andreaskirche
Umgestülpte Zuckerhut
Umgestülpter Zuckerhut
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