Kos - Clousun - Die schönsten Reiseziele Deutschlands und der Welt

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Kos

Europa > Griechenland
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Nur 4 km vor der türkischen Küste liegt das etwa 290 Quadratkilometer große Kos, die drittgrößte Insel des Dodekanes, einer Inselgruppe in der östlichen Ägäis. Die Insel ist lang und schmal und reicht vom Kap Fókas im Nordosten bis nach Kéfalos im Westen, die Länge beträgt dabei rund 50 km. Kos gilt als die Insel des Hippokrates, dem wohl berühmtesten Arzt des Altertums, der als Erfinder der Medizin als Wissenschaft gilt. Den Besucher erwartet eine Küstenlänge von 112 km, die Strände bestehen überwiegend aus feinem Sand, was die Insel bei Urlaubern sehr beliebt macht. Höchster Punkt ist der 846 Meter hohe Berg Díkeos im gleichnamigen Gebirge. Neben dem Tourismus ist die Landwirtschaft eine wichtige Einnahmequelle der Einheimischen, vorwiegend angebaut werden Feigen, Oliven, Melonen, Tomaten und Wein, wobei die Landwirtschaft immer mehr an Bedeutung verliert. Kos bietet Urlaubern ein vielfältiges Angebot an Gestaltungsmöglichkeiten, das von Badeurlaub über Wassersport, Radfahren bis hin zu Partynächten in Clubs oder Diskotheken reicht. Auch Ausflüge in die nahe gelegene Türkei oder zu den Nachbarinseln werden angeboten.

Obwohl Kos milde Winter hat, die durchschnittlichen Tagestemperaturen liegen zwischen 7 und 15 Grad, beginnt die touristische Saison auf Kos erst im Mai und endet im Oktober. Die meisten Touristen kommen von Juni bis September auf die Insel. Dann herrschen hochsommerliche Temperaturen von 29 bis 32 Grad, in den lauen Nächten sinken die Temperaturen meist nicht unter 20 Grad, die Wassertemperaturen liegen bei 22 bis 25 Grad und bieten damit den perfekten Rahmen für einen Badeurlaub. Regen fällt im Hochsommer so gut wie nie. Der Ruhe suchende Urlauber findet im Mai die besten Bedingungen, dann blüht es auf Kos überall, die Tagestemperaturen liegen schon bei 25 Grad, wobei die Wassertemperaturen noch unter der 20-Grad-Marke liegen. Mitte September sind die Ferien in den meisten Ländern beendet, es wird deutlich ruhiger auf Kos. Mit durchschnittlich 24 Grad Tagestemperaturen und 22 Grad Wassertemperaturen ist es auch noch im Herbst angenehm warm.
© jovannig - Fotolia.com
Kos-Stadt wartet am Abend auf seine Gäste.
Berühmtester Strand der Insel ist der etwa 7 km von Kefalos entfernt liegende Paradise Beach mit seinem feinem weißen Sand und dem kristallklarem Wasser. Badegästen stehen hier Sonnenliegen und -schirme zur Verfügung, es werden zahlreiche Wassersportmöglichkeiten angeboten und für das leibliche Wohl sorgen Restaurants mit frischem Fisch und guter griechischer Küche. Der rund 10 km lange Strand von Tigaki, etwa 11 km von Kos-Stadt entfernt, bietet ebenfalls feinsten Sand und wurde mehrfach mit der blauen Flagge für seine Sauberkeit ausgezeichnet. Der Strand fällt flach ins Wasser ab und ist daher besonders bei Familien mit Kindern beliebt. Über sehr feinen Sand verfügt auch der ca. 14 km lange Strand von Marmari, der leicht ins Meer abfällt und ebenfalls für Familien mit Kindern bestens geeignet ist. Am Strand werden Liegen und Schirme verliehen, Duschen sind ebenfalls vorhanden. Empfehlenswert ist auch der Strand von Mastichari, der über einsame und ruhige Strandabschnitte verfügt, ideal für diejenigen die Wert auf Privatsphäre legen. Außerdem bietet der Strand die wahrscheinlich schönsten Ausblicke auf den Sonnenuntergang.
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Mastichari Beach ist nicht nur am Tage eine Augenweide, hier gibt es auch die schönsten Sonnenuntergänge auf Kos zu sehen.
Autos vom Jeep bis zum Cabrio lassen sich ebenso wie Mopeds, Motorroller und Motorräder in den meisten Urlaubsorten für die Erkundung der Insel mieten. Diverse Sportmöglichkeiten stehen dem Aktivurlauber zur Verfügung. Anbieter für Wassersport (Segeln, Windsurfen, Wasserskifahren, Paragliding) finden Sie an jedem größeren Hotel sowie an den großen Stränden. Besonders Surfern bietet Kos gute Bedingungen. Zahlreiche Fahrradverleihe halten Mountainbikes und Tourenräder bereit, teilweise werden auch geführte Biketouren angeboten. Wandern ist auf alten Hirtenpfaden zwar möglich, allerdings gibt es auf Kos keine ausgeschilderten Wanderwege und entsprechendes Kartenmaterial wird bisher auch nicht angeboten.

Hauptstadt der Insel ist Kos-Stadt, die unbedingt einen Besuch wert ist. Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt gehört die im 16. Jahrhundert von den Johannitern erbaute Festungsanlage, von der Sie einen schönen Ausblick auf den Hafen haben. Das Zentrum der Stadt ist der Eleftherias-Platz (Platz der Freiheit), den zahlreiche Sehenswürdigkeiten säumen wie die Defterda-Moschee oder das Archäologische Museum. Bekannteste Sehenswürdigkeit der Stadt ist die Platane des Hippokrates, in dessen Schatten der große Arzt seine Schüler unterrichtet und untersucht haben soll, weshalb der Baum mehr als 2500 Jahre alt sein muss. Die Altstadt lockt mit vielen Geschäften, die eine große Auswahl von Keramik, Kleidung sowie Leder- und Schmuckwaren anbieten. Bars, Cafés und Restaurants mit griechischen Spezialitäten und internationaler Küche laden zum Erholen ein. Auf Nachtschwärmer warten zahlreiche Bars, Diskotheken und Tavernen am Hafen oder in der Altstadt. Etwa 4 km außerhalb der Stadt liegt der Tempel von Asklepieion, eine der ältesten Kuranlagen mit Tempel und tollem Meerblick, der ca. im 4. Jahrhundert vor Christus erbaut wurde. Die Gebäude liegen an einem Hang und wurden in mehreren Terrassen angelegt, die durch marmorne Treppen miteinander verbunden sind.

Etwa 12 km von Kos-Stadt entfernt an der östlichen Südküste liegt die Embros Therme, eine Thermalquelle mit 49 Grad heißen nach Schwefel riechendem Wasser das sich aus einer Felsspalte in ein etwa 25 m² großes Becken ergießt und sich dort mit dem Meerwasser mischt. Besucher können in diesem Becken in dann angenehmen 30 bis 40 Grad warmen Wasser baden, das Wasser soll eine nachweislich heilende Wirkung haben.   

Etwa 15 km von der Inselhauptstadt entfernt liegt dass malerische Bergdorf Zia auf 350 Metern über den Meeresspiegel und ist damit die höchstgelegene Ortschaft der Insel. Blickfang in Zia sind die älteste Wassermühle von Kos sowie die Kirche Moni Sotiros, die 1919 erbaut wurde und deren Wände im Inneren mit Fresken im byzantinischen Stil bemalt sind. Berühmt ist Zia für seine schönen Sonnenuntergänge und die Aussicht über Kos und die benachbarten Inseln. Wem die nicht ausreicht der kann über einen schmalen Weg den Gipfel des Mount Dikeos erklimmen und ein noch atemberaubenderes Panorama genießen. Auf dem Gipfel des Berges befindet sich die Kapelle Moni Sotiros, die einer Legende nach aus dem 11. Jahrhundert stammt.

Unweit des Ortes Pyli liegen die Überreste der alten Stadt Paleo Pyli mit seiner alten byzantinischen Burganlage auf einem Felsen. Um vor Piratenüberfällen geschützt zu sein, wurde die Stadt, die vom Meer aus nicht zu sehen war, im 15. Jahrhundert gegründet. Aufgrund einer Choleraepidemie, bei der etwa die Hälfte der Einwohner starben, wurde die Stadt etwa im Jahr 1830 aufgegeben. Lediglich zwei Kirchen aus dem 11. Jahrhundert sind zum Teil erhalten geblieben und können besichtigt werden. Sehr schön ist von hier aus der Blick auf den Salzsee Alykes, der unter Naturschutz steht. Der See ist Brutplatz für einheimische Vögel sowie Zugvögel aus Europa, die sich zum Überwintern an ihm niederlassen.
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Eine der sehenswerten historischen Bauten von Kos-Stadt ist die alte Kreuzritter-Festung Neratzia rechts im Bild. Auffällig weiß daneben erstrahlt das Gerichtsgebäude Eparchio.
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Schon der Anflug auf die griechischen Inseln macht Lust auf Urlaub.
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Karte von Kos mit den wichtigsten Ortschaften.
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Vor Kefalos liegt die kleine Insel Kastri, mit dem obligatorischen Kloster. Für die Touristen eine großartige Kulisse und Abrundung eines gelungenen Urlaubs.
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Die kleine weiße Kapelle auf dem höchsten Berg von Kos: Dikeos.
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Am zentralen Eleftheriasplatz in Kos-Stadt steht ein Zeugnis der mehrere Jahrhunderte überdauernde Vorherrschaft der Türken auf der griechischen Insel, die Defterdar-Moschee.
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