Kreta - Clousun - Die schönsten Reiseziele Deutschlands und der Welt

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Kreta

Europa > Griechenland
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kreta, landkarte
© Artalis - Fotolia.com
Kreta, der südlichste Zipfel Europas, ist mit rund 8300 Quadratkilometer Fläche, etwa 625.000 Einwohnern und über 1.000 Kilometer Küstenlänge die fünftgrößte Insel des Mittelmeeres sowie die größte Griechenlands. Die Insel hat in Ost-West-Richtung eine Länge von über 260 Kilometer und eine Breite von rund 60 Kilometer. Vier Gebirgsmassive mit bis zu 2456 Meter hohen teilweise bis in den Mai schneebedeckten Bergen, schöne Sandstrände und einsame Buchten, fruchtbare Ebenen sowie imposante Schluchten prägen das Landschaftsbild der Insel. Lernen Sie die wechselvolle Geschichte Kretas in den historischen Stätten kennen oder besuchen Sie abgelegene Bergdörfer wo das Leben noch in traditionellen Bahnen verläuft. Genießen Sie die vielen Möglichkeiten zum Biken, Golfen, Surfen oder Tauchen und stürzen Sie sich in das Nachtleben Kretas. Die Insel ist so reich an Attraktionen, das ein Besuch gar nicht ausreicht um die Vielfalt Kretas kennenzulernen. Die Inselhauptstadt Heraklion wird von Mai bis Oktober mehrmals pro Woche von den meisten Deutschen Flughäfen angeflogen. Die Hafenstadt Chania wird einmal wöchentlich von wenigen Flughäfen aus erreicht.
Mit über 300 Sonnentagen im Jahr weist Kreta mit Sizilien und Zypern die höchste Sonneneinstrahlung auf. Die Sommer sind heiß und trocken, wobei insbesondere an der Südküste sehr hohe Temperaturen erzielt werden. Die Winterzeit fällt in der Regel recht milde aus mit viel Regen auf den Hochebenen und Schnee in den Bergen. Der Frühling von März bis Mai verwandelt die Insel in ein Meer aus Blüten. Die Tagestemperaturen liegen dann bei 16 bis 24 Grad, allerdings kann es noch recht windig sein und ab und zu fällt Regen. Ab Juni steigen die Temperaturen auf 27 Grad, die Wassertemperatur beträgt dann schon 22 Grad. Die Hochsommermonate sind Juli und August mit Tagestemperaturen von durchschnittlich 29 Grad, Wassertemperaturen von 24 Grad und rund 12 Sonnenstunden. Im September werden noch 27 Grad erreicht, Ende Oktober wird es kühler und im November beginnt bei rund 20 Grad die Regenzeit und damit der Winter auf Kreta.

Agios Nikolaos

im Osten der Insel ist einer der ältesten Touristenorte und liegt rund 70 km von Heraklion entfernt. Mittelpunkt des Ortes ist der durch einen Kanal mit dem Meer verbundene Voulismeni-See. Während zwei Seiten durch Felsen gesäumt sind, befinden sich an den anderen beiden Seiten Cafe´s und Tavernen mit Blick auf das Wasser. Überlieferungen berichten, das die Göttinnen Athene und Artemis in dem See ihr Bad nahmen.
Der Name der Stadt geht auf die Kirche Agios Nikolaos zurück, die aus dem 10. oder 11. Jahrhundert stammt. Bekannt ist die Stadt auch für sein Archäologisches Museum mit Sammlungen der Geschichte Kretas. Einer der bedeutendsten ausgestellten Funde ist die „Göttin von Mírtos", die etwa aus der Zeit von 2500 vor Christus stammt.
© Vladimir Sklyarov - Fotolia.com
Agios Nikolaos bei Nacht.
An der Nordküste Kretas liegt Chania, die zweitgrößte Stadt der Insel. Chania ist die älteste ständig bewohnte Siedlung Europas, ihr Alter wird auf rund 6000 Jahre geschätzt. Die von vielen verschiedenen Kulturen geprägte Stadt wird als die Schönste Kretas bezeichnet. Ein Spaziergang durch die Altstadt ist wie eine Reise in die Vergangenheit. Minoische Funde, arabische wie türkische Bauten und venezianische Häuser sowie enge Gassen prägen das Bild der Stadt. Die Altstadt ist teils von der byzantinischen, teils von der venezianischen Festungsmauer sowie teilweise vom Meer umrandet. Im Stadtteil Topanas prägen venezianische Patrizierhäuser mit kunstvoll verzierten Fassaden und türkische Häuser mit vorstehenden Erkern in eng gepflasterten Gassen das Bild. Hier befinden sich die Festung Firkas, das Marinemuseum sowie die Kirche San Salvatore der Franziskaner mit ihrer byzantinischen Sammlung, in kleinen Geschäften wird traditionelles Handwerk angeboten.
Im alten hebräischen Viertel Ovraiki liegen die Synagoge, das Volkskunde Museum sowie die Kirche des Heiligen Franziskus, die heute als archäologisches Museum der Stadt dient. Im Stadtteil Syndrivani befindet sich die Moschee von Kioutsouk Hassan Pascha und gegenüber die Kaimauer mit dem venezianischen Leuchtturm, dem heutigen Wahrzeichen der Stadt. Die Gegend um die Schustergasse ist von orientalischem Charakter geprägt, hier können Lederartikel günstig gekauft werden. Im Türkischen Viertel Splantzia befindet sich auf dem Platz vor dem ehemaligen Kloster von Agios Nikolaos mit dem Glockenturm und dem Minarett die kleine gut erhaltene Renaissance-Kirche San Rocco mit zwei verschieden gestalteten Kirchenschiffen.

Chersonissos, etwa 26 km östlich der Inselhauptstadt Heraklion gelegen, bildet zusammen mit den Nachbargemeinden Gouves, Malia und Stalis, die teilweise ineinander übergehen, die größte touristische Region Kretas. Chersonissos ist ein besonders bei jungen Leuten beliebter Ferienort. Zahlreiche Bars, Cafe´s, Diskotheken, Geschäfte und Tavernen liegen an den Straßen sowie der Uferpromenade mit ihren einladenden Terrassen. Wer Nachtleben, zahlreiche Wassersportangebote und Unterhaltungsmöglichkeiten sucht, der findet hier ein großes Angebot. Die Hotels in Chersonissos bieten reichhaltige Sportmöglichkeiten an, die von Surfen, Tauchen, Wasserski sowie Bananaboot- und Jetskifahren bis hin zu Tennis, Squash, Volleyball oder Golf reichen. Etwa 7 km von Chersonissos entfernt liegt auf einem Hügel mit schönem Ausblick auf das Meer der Acqua Plus Water Park in einem Garten mit exotischen Blumen. Zahlreiche Schwimm- sowie ein Massagebecken und verschiedene Black-Hole- und Kamikazerutschen vervollständigen das Angebot.

Elounda liegt etwa 14 km westlich von Agios Nikolaus und etwa 45 km östlich von Heraklion. Die Stadt ist durch einen Damm mit dem Festland verbunden. Im Zentrum des kleinen Dorfes steht eine Kirche, rund um den Hafen warten Cafe´s und Tavernen auf Besucher. Wahrzeichen Eloundas sind drei restaurierte Windmühlen. In der Stadt befinden sich die meisten Luxushotels der Insel, entsprechend sind die Geschäfte der Stadt dem zahlungskräftigen Besuchern angepasst.
© Pavel Timofeev - Fotolia.com
Eindrucksvolle Sonnenunterungänge vor Kreta.
© tagstiles -Fotolia.com
Eine Kapelle nahe dem beliebten Ferienort Chersonissos.
© Patryk Kosmider - Fotolia.com
Der Strand von Vai.
    
Da sich die meisten Hotels die kleinen Sandbuchten des Ortes teilen, müssen Tagesbesucher an die Kiesstrände im benachbarten Plaka ausweichen. Hier ist das Wasser glasklar und wurde mit der Blauen Flagge ausgezeichnet. Die vorgelagerten kleinen Inseln wirken wie Wellenbrecher, so das keine Brandung den Badegenuss trübt.
Etwa 35 km östlich von Chania und etwa 27 km von Rethymnon entfernt liegt die Stadt Georgioupolis mit seinem ca. 10 km langem feinen Sandstrand. Von hier aus haben Sie einen tollen Blick auf die weißen Berge (Lefka Ori), die bis in den Frühling hinein schneebedeckt sind. Der Ferienort mit seinen zahlreichen Supermärkten, die auch als Souvenirläden dienen, sowie den teilweise bis in die Nacht geöffneten Restaurants sowie Tavernen und Bars erreichen die Besucher über eine Allee mit riesigen Eukalyptusbäumen. Diese wurden im 19. Jahrhundert angepflanzt, um die Moorlandschaft zu entwässern. Das noch heute teilweise vorhandene Sumpfgebiet steht unter Naturschutz und ist Heimat verschiedenster Vogel- und weiterer Tierarten. Im Hinterland der Stadt liegt der Kournas-See, der mit einem Durchmesser von 1,5 km und 60 m Tiefe größter Süßwassersee Kretas ist. Da der See von Bergen umgeben ist, sieht er aus wie ein Alpensee. Um den See herum befinden sich Tavernen und Cafés mit tollem Ausblick auf die Berge und das Meer.
© Artem Mykhailichenko - Fotolia.com
Der Kournas-See.
Iraklio, auch als Heraklion bekannt, ist Inselhauptstadt und größter Ort auf Kreta sowie viertgrößte Stadt Griechenlands. Sie liegt in einer Küstenebene vor einem fruchtbaren Hügelland direkt an einer Bucht der Ägäis und ist Mittelpunkt Kretas. Umgeben wird sie von 3 km langen alten venezianischen Festungsmauern. Die aus dem 16. Jahrhundert stammende Hafenfestung Koules schützte lange Zeit den Zugang zu einem der wichtigsten Häfen der Republik Venedig. An der Ostseite des Hafens befinden sich die Liegeplätze der großen Kreuzfahrtschiffe, u.a. geht hier auch die AIDA vor Anker. In der Nähe des Terminals für die Kreuzfahrtschiffe befinden sich noch einige der venezianischen, im 16. Jahrhundert erbauten Arsenale (Schiffswerften), in denen die Schiffe repariert wurden. Mittelpunkt der Stadt ist der 1628 erbaute venezianische Morosinibrunnen, auch als Löwenbrunnen bekannt, der von zahlreichen Cafés umgeben ist. Das Archäologische Museum an der “Platia Eleftherias” gilt aufgrund seiner Sammlung der Antike als bedeutendstes Museum Griechenlands nach dem Nationalmuseum in Athen. Kein anderes Museum der Welt besitzt mehr Funde aus minoischer Zeit. Nur wenige Kilometer außerhalb der Stadt liegen die Ruinen der minoischen Stadt Knossos, die einige tausend Jahre vor Christus erbaut wurden. Die Palastanlage gilt als wichtigstes Markenzeichen Kretas. König Minos, der Sohn von Zeus und der phönizischen Prinzessin Europa, ließ den ca. 7,5 Quadratkilometer großen Palast bauen, der damit doppelt so groß wie andere Paläste der Insel war.

Rethymno, die drittgrößte Stadt Kretas, liegt zwischen den beiden Städten Heraklion (rund 60 km westlich) und Chania (rund 45 km östlich). Das Zentrum und der historische Kern der Stadt liegen auf einer felsigen Halbinsel. Auf einer Anhöhe oberhalb des Hafens befindet sich eines der Wahrzeichen der Stadt, die „Fortezza“, eine venezianische Befestigungsanlage aus dem 16. Jahrhundert. Nur wenige Schritte von der Festung entfernt wartet das Archäologische Museum mit Funden aus der Region Rethymno von der Steinzeit bis hin zur venezianischen Epoche auf kulturell interessierte Besucher. Der Venezianische Hafen mit seinem kleinen Leuchtturm an der Einfahrt, der heute noch als Fischerhafen genutzt wird, ist von vielen unter Denkmalschutz stehenden Gebäuden mit schönen Balkonen und Portalen umgeben, in denen neben Wohnungen in den oberen Stockwerken diverse Fischrestaurants, Tavernen und Cafés untergebracht sind. Die Altstadt ist von der Neustadt durch das Megali Porta, das einzig erhaltene Teilstück der ehemaligen Befestigungsanlage, getrennt. Viele enge Gassen mit kleinen Läden wechseln sich mit breiteren Straßen ab, die die so typischen Souvenirshops sowie Juwelierläden beherbergen. Ein weiteres Wahrzeichen der Stadt ist der im 17. Jahrhundert erbaute "Rimondi Brunnen". Das venezianische Bauwerk besteht aus vier Säulen mit korinthischen Kapitellen, zwischen denen drei Wasser speiende Löwenköpfe hervortreten. Früher versorgte der Brunnen die Stadt mit Wasser. Außerhalb der Stadt warten kilometerlange Sandstrände mit seicht abfallendem Wasser, die bis nach Georgioupolis im Osten reichen, auf Sonnenanbeter und Wassersportler.
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Die Stadt Iraklio.
Die Samaria-Schlucht, in den Weißen Bergen Westkretas gelegen, ist etwa 13 km lang und wird gern als Grand Canyon Europas bezeichnet. Die Schlucht ist von Anfang Mai bis Ende Oktober geöffnet und wird täglich von vielen Besuchern durchwandert. Beste Jahreszeit für den Besuch der Schlucht ist der Frühling, wenn die Temperaturen noch angenehm sind und sich die Natur von ihrer schönsten Seite zeigt. Der Einstieg in die Schlucht beginnt auf der Omalós-Hochebene in 1227 m Höhe. Der Weg führt über eine Holztreppe auf den Boden der Schlucht. Danach geht der Weg entlang eines Baches. Nach ca. 8 km führt der Weg meist durch das Flussbett mit großen und kleinen Felsen, gelegentlich muss der Bach überquert werden. Festes Schuhwerk ist unbedingt erforderlich. Rechts und links der Schlucht ragen die Felswände teilweise bis 600 Meter in die Höhe. An der engsten Stelle, der „eisernen Pforte“, verengt sich die Schlucht auf gerade einmal drei bis vier Meter. In Agía Ruméli am Libyschen Meer, dem Endpunkt der Wanderung, warten Tavernen auf erschöpfte Gäste. Von hier aus geht es mit einer Fähre zurück nach Loutro, Hora Sfakion, Sougia oder Paleochora. Eine Übernachtung in Agía Ruméli ist ebenfalls möglich. Der Einstieg in die Schlucht ist gebührenpflichtig, dafür ist der Weg gut gepflegt und auf der gesamten Strecke gibt es Streckenposten, die bei Schwierigkeiten oder Verletzungen helfen.

Die Lassíthi Hochebene, eine fruchtbare und wasserreiche Ebene in rund 800 m Höhe, ist bis zu 10 km lang und 5 km breit und liegt im Díkti-Gebirge. Der Zugang führt im Norden über steile Serpentinen auf den 1050 m hohen Ambélos-Pass, im Osten über den 1000 hohen Seliá-Pass. Früher wurde vor allem Getreide, heute werden auch Früchte, Bohnen, Kartoffeln und vieles mehr angebaut. 21 Dörfer liegen am Rand der Hochebene, umgeben wird das kreisrunde Plateau von bis zu 2000 Meter hohen Bergen. Früher wurde das dicht unter der Oberfläche stehende Grundwasser durch Windräder, die mit Segeltuch bespannt waren, auf die Felder gepumpt. Heute haben Motorpumpen diese meist ersetzt. Hauptsehenswürdigkeit auf der Hochebene ist die Tropfsteinhöhle Diktéon Ándron oberhalb des Dorfes Psychró. Der Legende nach wurde Göttervater Zeus hier von Ziegen aufgezogen, weil seine Mutter Rhea fürchtete, Vater Kronos würde den Sohn, wie schon dessen Geschwister, als künftigen Konkurrenten verschlingen. Der Aufstieg zur Höhle, der in 1050 Metern Höhe liegt, ist nicht ganz einfach, der Weg dorthin ist rund 2 km lang, kann aber auch auf dem Rücken von Maultieren gemeistert werden.

Das im 5. Jahrhundert erbaute Arkadi-Kloster ist das bedeutendste Nationaldenkmal Kretas. Es spielte eine herausragende Rolle im kretischen Kampf um Unabhängigkeit vom Osmanischen Reich und gedenkt an den Märtyrertod der Freiheitskämpfer, die das Pulvermagazin des Klosters 1866 beim Widerstandskampf gegen die Türken in Brand setzten. Die Gebeine der Opfer sind im Beinhaus, das sich gegenüber dem Klostereingang befindet, noch heute zu sehen. Die venezianische Barockkirche mit dem offenen Glockenturm war einst auf dem 100-Drachmen-Schein abgebildet. Das Kloster liegt ca. 25 km südlich von Rethymno auf einer Höhe von 500 Metern.

Der bekannteste Strand der Insel ist der Strand von Vai, der im Osten Kretas liegt und zu den schönsten in ganz Europa zählt. Der Strand erinnert stark an einen Tropenstrand der Karibik, die hier vorkommenden Kretischen Dattelpalmen bieten Schatten in der Mittagshitze und sind nur noch sehr selten auf Kreta anzutreffen. Mitte der 70er Jahre war der Strand Treffpunkt von Hippies und Rucksacktouristen aus ganz Europa. Aufgrund chaotischer Zustände wurde Vai eingezäunt und zum Naturschutzgebiet erklärt sowie Camper und Hippies vertrieben. Der Palmenwald, von dem heute nur noch ein kleiner Teil öffentlich zugänglich ist, erholt sich langsam wieder, der Strand ist inzwischen wieder sauber. Von einer Aussichtsplattform, die schwimmend zu erreichen ist, genießen sie einen beeindruckenden Blick auf den Strand und den Palmenwald.
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Die Samaria - Schlucht.


   Kos        Korfu       Rhodos     Mykonos


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