Das Michaelisviertel und der Schlossplatz - Clousun - Die schönsten Reiseziele Deutschlands und der Welt

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Das Michaelisviertel und der Schlossplatz

Deutschland > Städte > Braunschweig
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In der Mitte des Michaelisviertels steht die Michaeliskirche, die im Jahre 1157 durch den Bischof Bruno von Hildesheim geweiht und im Laufe der Zeit mehrfach verändert wurde wobei der Umbau zu einer dreischiffigen gotischen Hallenkirche im Zeitraum vom 13. bis 15. Jahrhundert erfolgte. In der Nähe der Kirche führte eine Brücke über die Oker, die durch das Michaelistor geschützt wurde. Jeder der über die Brücke die Stadt betrat kam an der Kirche vorbei, einer Überlieferung nach strichen Besucher über ein Abbild des Kopfes Christi an der Ostseite des Kirchenschiffes was Glück bringen sollte. Heute sind nur noch die Umrisse des Kopfes zu erkennen da die Gesichtszüge durch die Abnutzung nicht mehr zu sehen sind. Auch in diesem Viertel sind einige sehr schöne Fachwerkhäuser erhalten geblieben.
In der Alten Knochenhauer Straße Nr. 11 steht beispielsweise ein Haus aus dem Jahre 1470 mit der ältesten noch erhalten gebliebenen Hausfront, geschmückt mit Figurenknaggen und Balkenköpfen, heute ist hier ein Restaurant untergebracht. Das Haus Nr. 12 wurde im Jahre 1490 erbaut und ist ein Gebäude im Stile der Gotik, das Haus Nr. 13 stammt aus dem Jahre 1489 und zeigt ebenfalls Figurenknaggen und Balkenköpfe. In der Güldenstraße steht der Michaelishof, erbaut im 16. Jahrhundert zeigt das Gebäude ebenfalls zahlreiche Balkenköpfe, heute ist der Michaelishof Teil eines Komplexes bestehend aus mehreren Fachwerkhäusern in denen ein Studentenwohnheim untergebracht ist. Außerdem beherbergt der Michaelishof eine Studentenkneipe.
In unmittelbarer Nähe des Burgplatzes steht das Rathaus der Stadt Braunschweig, ein neugotischer Bau der von 1894 bis 1900 vom Stadtbaurat Ludwig Winter errichtet wurde. Der rund 60 Meter hohe Rathausturm, nach Vorbildern berühmter Stadttürme der belgischen Region Flandern erbaut, kann montags bis freitags von 9:00 Uhr bis 15:00 Uhr kostenfrei bestiegen werden. Direkt vor dem Rathaus befindet sich der Platz der Deutschen Einheit. Hier steht ein Bruchstück der Berliner Mauer mit einer Gedenkplatte davor, beides soll an den 20. Jahrestag der Wiedervereinigung Deutschlands erinnern.
Am Schlossplatz mitten im Herzen von Braunschweig steht das Braunschweiger Schloss, das auch Residenzschloss genannt wird, war es doch lange die Residenz der Herzöge, die aus dem Hause der Welfen stammten. Von 1831 bis 1841 nach Plänen von Carl Theodor Ottmer erbaut, wurde es nach Schäden durch den Zweiten Weltkrieg im Jahre 1960 abgerissen und von 2005 bis 2007 mit erhalten gebliebenen Teilen anhand von historischen Fotos und alten Plänen weitgehend wieder aufgebaut. Direkt an das Schloss, das unter anderem von der Stadtbibliothek und dem Schlossmuseum belegt ist, schließt sich das Einkaufszentrum „Schloss-Arkaden“ an, das im Erdgeschoss teilweise in den Schlosskörper hineinragt. Hier sind auf rund 30.000 qm Fläche rund 150 Geschäfte untergebracht, die zu einem Shoppingerlebnis der besonderen Art einladen. Verschiedene Cafés und Restaurants bieten Speisen und Getränke für das leibliche Wohl an, hier findet sicherlich jeder das für sich passende. Auf dem Portikus des Schlosses steht die größte Quadriga Europas, die die Stadtgöttin Brunonia als Wagenlenkerin zeigt. Gegen eine geringe Gebühr kann die Quadriga-Aussichtsplattform besucht werden, die über eine Treppe oder mit dem Fahrstuhl erreicht werden kann. Personen mit Gehbehinderung oder Besucher mit Kinderwagen beachten bitte, das der Fahrstuhl nicht bis ganz nach oben führt, es sind anschließend noch 48 Stufen bis zur Plattform zu erklimmen. Bei schönem Wetter haben Sie von hier aus einen schönen Ausblick der bis zum Harz reicht.
Reiterstandbild von Herzog Friedrich Wilhelm.
Michaeliskirche und Michaelishof.
Quadriga auf dem Braunschweiger Schloss.
    
Reiterstandbild von Herzog Carl Wilhelm Ferdinand.
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