Paderborn, Adam-und-Eva-Haus, Busdorfkirche, Marktkirche - Clousun - Die schönsten Reiseziele Deutschlands und der Welt

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Paderborn, Adam-und-Eva-Haus, Busdorfkirche, Marktkirche

Deutschland > Städte > Paderborn
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Eines der schönsten Fachwerkhäuser der Stadt ist das Adam-und-Eva-Haus, ein um das Jahr 1560 herum errichtetes dreigeschossiges Fachwerkgiebelhaus mit vielen Schnitzereien. Das älteste Bürgerhaus der Stadt beherbergte von 1977 bis 2015 das Museum für Stadtgeschichte. Das Haus wurde im Stile der Weserrenaissance errichtet, das Schnitzfries erzählt von rechts nach links gesehen den Sündenfall und die Vertreibung Adam und Evas aus dem Paradies. Im Laufe der Jahrhunderte wechselten die Besitzer immer wieder, der letzte private Besitzer konnte die Kosten für den Erhalt des Hauses nicht mehr aufbringen und die Stadt wollte 1971 das Haus übernehmen um es vor dem Verfall zu retten. Noch vor der Übernahme brach ein Feuer aus das den Dachstuhl und den rückwärtigen Teil des Gebäudes zerstörte während die wertvolle Fassade von den Flammen verschont blieb. Nachdem 1972 der Kaufvertrag unterzeichnet wurde lies die Stadt das Gebäude in der ursprünglichen Form des 16. Jahrhunderts restaurieren.
Frontansicht der Busdorfkirche
Frontansicht der Busdorfkirche
Am Busdorf steht die Busdorfkirche, die Bischof Meinwerk erbauen ließ und 1036 weihte. Die Kirche entstand nach dem Vorbild der Grabeskirche in Jerusalem, vom ursprünglichen Achteckbau mit seinen vier Flügeln sind heute noch die beiden Rundtürme und der Westflügel erhalten geblieben. Im Jahre 1289 wurde die Kirche durch einen Brand zerstört und gegen Ende des 13. und dem Beginn des 14. Jahrhunderts wiederaufgebaut. Der Kreuzgang der Kirche wird gerne von den Einwohnern der Stadt als Abkürzung genommen um von der Innenstadt in Richtung Busdorfwall zu gelangen. Zu den Sehenswürdigkeiten der Kirche zählen ein siebenarmiger Leuchter, aus dem 13. Jahrhundert stammen ein hölzernes Kruzifix sowie ein spätgotisches Sakramentshäuschen und ein Taufstein, außerdem verfügt die Kirche über Epitaphien aus dem 15. bis 18. Jahrhundert.
Marktkirche in Paderborn
Marktkirche
In der Nähe des Rathausplatzes steht die Marktkirche (ehemals Jesuitenkirche St. Franz Xaver) die von Fürstbischof Ferdinand von Fürstenberg den Paderborner Jesuiten gestiftet wurde. Nach 10-jähriger Bauzeit wurde die Marktkirche 1692 als Jesuitenkirche geweiht und als Universitäts- und Gymnasialkirche genutzt. Die Innenausstattung der Kirche kam erst in den nachfolgenden Jahren dazu, der Altar wurde im Jahre 1696, die Kanzel im Jahre 1704 und die Orgel erst 1730 fertiggestellt. 1945 wurde die Kirche weitgehend zerstört und in den Jahre 1949 bis 1958 wurde die Kirche wieder aufgebaut wobei das Innere der Kirche erst Mitte der 90er Jahre restauriert wurde. Das Highlight der Kirche ist sicherlich der Barockaltar der anhand von Fotos und Skizzen rekonstruiert wurde, die Kosten dafür teilten sich zu je einem Drittel ein eigens dafür gegründeter Förderverein mit der Stadt Paderborn und dem Land Nordrhein-Westfalen.
Kreuzgang der Busdorfkirche
Kreuzgang der Busdorfkirche
Die Busdorfkirche in der Altstadt
Imposant: Die Busdorfkirche
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