Rhodos - Clousun - Die schönsten Reiseziele Deutschlands und der Welt

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Rhodos

Europa > Griechenland
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Die Insel Rhodos gehört zur Inselgruppe Dodekanes und liegt im Süden der Ägäis. Sie ist mit einer Küstenlinie von 220 km, einer Länge von 78 km, einer Breite von 38 km und einer Fläche von rund 1.400 km² die viertgrößte Insel Griechenlands. Etwas über der Hälfte der 115.000 Einwohner, rund 60.000, leben in Rhodos-Stadt. Als der Göttervater Zeus sein Reich unter den Göttern des Olymps aufteilte, vergaß er dabei den Sonnengott Helios. Daher schlug Helios dem Göttervater vor, ihm eine Insel zu geben, die er auf seinen Reisen entdeckt hatte. Er nannte die Insel Rhodos nach der besonders schönen Nymphe Rhode, die er auf seinen Reisen kennen und lieben gelernt hatte. Das Innere der Insel ist gebirgig, die höchsten Berge sind der 1.215 Meter hohe Attavyros und der 825 Meter hohe Akramitis. Oftmals reichen die Berge bis ans Meer wo sie meist steil zum Wasser hin abfallen. Die Landwirtschaft ist neben dem Tourismus der wichtigste wirtschaftliche Zweig, da die Insel sehr fruchtbar ist. Neben Oliven und Wein wird auf Rhodos viel Obst und Gemüse angebaut. Auberginen, Kartoffeln, Tomaten und Zucchini können aufgrund der guten klimatischen Bedingungen zweimal im Jahr geerntet werden.

Rhodos wird auch als „Sonneninsel Europas“ bezeichnet, da hier an mehr als 300 Tagen im Jahr die Sonne scheint. Einen richtigen Winter gibt es auf Rhodos nicht, aufgrund von 10 bis 15 Tagen mit Regen wird der Winter eher als Regenzeit bezeichnet. Die Temperaturen fallen selten unter 12 Grad. Auch einen richtigen Herbst gibt es nicht, der trockene und heiße Sommer geht ohne Übergang in die Regenzeit über. Beste Reisezeit sind die Monate Mai und Juni, wenn die Insel sich in ihrer vollen Blütenpracht zeigt sowie der September und Oktober, wenn es nicht mehr so heiß auf der Insel ist. Die heißesten Monate sind der Juli und August, wenn die Temperaturen durchaus 35 Grad erreichen können. Die Wassertemperaturen liegen im Winter bei etwa 16 Grad und erreichen im Hochsommer bis zu 25 Grad.

Die Strände auf Rhodos, teils aus goldfarbenem Sand oder aus feinen Kieselsteinen bestehend, gehören mit zu den besten in ganz Griechenland. Mehr als 35 davon werden jährlich mit der „Blauen Flagge“ ausgezeichnet. An der Nordküste der Insel liegen viele Hotels, meist mit hauseigenem Strand. Die schönsten Strände befinden sich auf der Ostseite, an der Westküste bestehen die Strände meist aus Kieselsteinen und sind daher nicht so stark frequentiert. Da hier der Wind recht kräftigt weht sind oft Surfer anzutreffen. Bei den Einheimischen ist der etwa 5 km lange Kieselstrand von Afandou am beliebtesten. Bekannt ist besonders die Anthony-Quinn-Bucht, die landschaftlich sehr reizvoll zwischen schroffen Felsen liegt. Der kleine Kieselstrand geht sanft ins Meer über, Schnorchler können hier prima die Unterwasserwelt erkunden.
© stev0509 - Fotolia.com
Die Anthony-Quinn-Bucht.
Den Namen erhielt diese Bucht durch den Film „Die Kanonen von Navarone“, Teile des Filmes wurden hier gedreht. Anthony Quinn wurde danach die Bucht von der Militärjunta geschenkt, die Schenkung wurde in den 90er Jahren durch ein Gericht wieder rückgängig gemacht. Der Strand von Tsambika mit seinem feinen grau-braunen Sand gilt als einer der schönsten auf Rhodos und ist für Familien gut geeignet, da er recht flach ins Wasser abfällt. Leider ist er in der Hochsaison ziemlich überfüllt.
© gornostaj - Fotolia.com
Faliraki Beach auf Rhodos.
Faliraki, etwa 15 Kilometer südlich von Rhodos-Stadt gelegen, ist vor allen Dingen bei jungen Leuten beliebt, da hier das Nachtleben stark ausgeprägt ist. Hier sind auch viele Hotels zu finden, die besonders bei englisch sprechenden Touristen geschätzt sind. Am etwa 4 km langen Sandstrand stehen jede Menge Liegestühle und Sonnenschirme zur Verfügung. Wassersportmöglichkeiten wie Surfen, Segeln oder Jetski fahren werden hier ebenfalls angeboten. Zahlreiche Geschäfte sowie Bars, Restaurants und Diskotheken sorgen für Abwechslung vom Strandleben. Berühmt ist Faliraki für seinen Wasserpark, der den Titel „Größter Aquapark Europas“ trägt. Zahlreiche Speedrutschen wie z.B. „Black Hole“, „Free Fall“ oder „Kamikaze“ sogen für Nervenkitzel. Rutschduelle finden auf der Multi-Rutsche statt. Rutsch-Spaß bietet auch die breite Rafting-Rutsche, die auf einem großen Gummireifen bezwungen wird.
Eines der bekanntesten und beliebtesten Ziele der Insel ist die an einem Berghang liegende Ortschaft Lindos. Das kleine Dorf mit den traditionellen weißgetünchten Häusern erstreckt sich am Fuße des Felsens mit der beeindruckenden Akropolis von Lindos, eine der Touristenattraktionen der Insel. Zur Akropolis in 116 Metern Höhe führt ein Serpentinenweg, der besonders in der Mittagshitze beschwerlich ist. Wer möchte kann am Dorfplatz eines der „Esel-Taxis“ mieten, die es nur hier auf der Insel gibt. Die Akropolis bietet einen sehr schönen Ausblick auf das Meer sowie die Altstadt, welche wie die Altstadt von Rhodos-Stadt als Denkmal eingestuft wurde. Das Wasser am natürlichen Hafen von Lindos ist sehr sauber und der Strand besteht aus feinem Sand. Lindos ist der Geburtsort von Chares von Lindos, dem Erbauer des Koloss von Rhodos, eines der sieben Weltwunder der Antike.
© Aleksandar Mijatovic - Fotolia.com
Der Grand Master Palace Rhodos.
Die nach dem Stadtbauplan des Hippodamos erbaute Stadt Rhodos wurde im Jahre 408 v. Chr. gegründet und galt als eine der schönsten Städte der Antike. Sie war ein bedeutendes wirtschaftliches und kulturelles Zentrum ihrer Zeit. Sie wurde im Jahre 1309 von den Rittern des Johanniterordens eingenommen und mit einer etwa vier Kilometer langen Stadtmauer umgeben, sie sollte die Stadt vor Angriffen schützen. Durch 11 Eingangstore gelangt der Besucher in die zwei Teile der mittelalterliche Innenstadt, dem Teil mit allen bedeutenden Gebäuden der damaligen Zeit (Kollakium) und dem eigentlichen Hauptteil der Stadt (Bourgo). Seit 1988 gehört die auf einem Hügel liegende Altstadt von Rhodos-Stadt zum Weltkulturerbe der UNESCO. An der höchsten Stelle der Altstadt steht der Großmeisterpalast des Johanniterordens, in dem sich heute ein Museum befindet, das u.a. griechische und römische Skulpturen ausstellt. Viele kleine Gassen laden zum schlendern und entdecken ein. Wer auf den bepflasterten Wegen vorbei an Festungsmauern und alten Rittergebäuden geht fühlt sich zurückversetzt in die damalige Zeit, so als wenn die Zeit stehengeblieben wäre.

Das Zentrum der Altstadt ist die Sokratesstraße (Odos Sokratous), von hier aus gelangen die Besucher von der Platia Ippokratu mit ihrem Eulenbrunnen und dem Platz der jüdischen Märtyrer mit dem Seepferdchenbrunnen zur Süleyman-Pascha-Moschee. Die Mitte des 16. Jahrhunderts erbaute und aufgrund ihrer roten Farbe weithin sichtbare Moschee wurde als Zeichen des Sieges der Türken erbaut. In den an einen Basar erinnernden Läden mit bunten Markisen wird so ziemlich alles angeboten, günstig sind hier besonders Gold- und Silberartikel zu haben. Im nördlichen Teil der Altstadt liegen die Häfen von Rhodos-Stadt. Bekannt ist hier besonders der Mandraki-Hafen, über der Hafeneinfahrt soll der über 30 Meter hohe Koloss von Rhodos gestanden haben, der etwa 226 v. Chr. infolge eines Erdbebens umstürzte. Heute stehen hier die steinernen Statuen Elafos und Elafina (ein Hirsch und eine Hirschkuh) auf jeweils einem Sockel. Sie sind das neue Wahrzeichen der Stadt.
         
An der Westküste der Insel liegt die Ortschaft Ialyssos, etwa 8 km von Rhodos-Stadt entfernt, an der Trianda Bucht. Hier befindet sich ein europaweit bekanntes Surfer-Paradies. Der Meltemi, ein Wind der im Sommer für eine frische Brise sowie beste Bedingungen für den Wassersport sorgt macht in den Hochsommermonaten die Temperaturen angenehmer als an der Ostküste.

Zahlreiche qualifizierte Surfschulen bieten modernste Ausrüstungen für den Wassersport an. Der etwa 10 km lange Kieselstrand ist nicht sehr breit. Da es hier teilweise sehr schnell ins tiefe Wasser geht und da durch den häufig starken Westwind höhere Wellen auftreten ist der Strand nicht so sehr für kleine Kinder geeignet.  
Der im Jahre 1851 erbaute Uhrturm im Südwesten des alten Ritterviertels überragt die Altstadt und bietet eine tolle Sicht auf die Stadt und das Umland. Das am nördlichen Ende von Rhodos-Stadt gelegene und in den 30er Jahren erbaute Aquarium gilt als das älteste in Griechenland und beherbergt in 40 Aquarien mit etwa 80.000 Litern Wasser Fische und andere Meerestiere des östlichen Mittelmeeres.

© Daniel Seidel - Fotolia.com
Die Thermen von Kallithea.
Drei Kilometer von Rhodos-Stadt entfernt liegt der Rodini-Park mit seiner dichten und reichhaltigen Vegetation. Kleine Bäche und künstlich angelegte Kanäle, über die Brücken führen, Wasserfälle und kleine Seen mit Wasserpflanzen sowie ein Kleintierzoo mit bunten Pfauen und Hirschen machen den Park so romantisch.
Im Nordosten zwischen Rhodos-Stadt und Faliraki liegt die Ortschaft Kalithea, die vor allem durch ihre Therme bekannt geworden ist. Schon der römische Kaiser Augustus soll die Anlage zur Erholung besucht haben. Die warmen Schwefelquellen heilten eine Reihe von Beschwerden wie Blasen- und Nierenleiden sowie Rheuma. Allerdings sind die Schwefelquellen inzwischen nicht mehr aktiv. Die in den 20er Jahren im orientalischen Stil erbaute Anlage mit ihrer besonderen Architektur liegt inmitten einer Parkanlage.
Einige windgeschützte und ruhige Buchten laden zum Schwimmen und Entspannen ein. Wegen der guten Sichtverhältnisse finden hier Taucher und Schnorchler beste Bedingungen vor. Kalithea war in der Vergangenheit auch ein beliebter Drehort für Filme wie „Urlaub auf Rhodos“ oder den bekannten Filmklassiker „Die Kanonen von Navarone“. Nur wenige Kilometer von Kalithea entfernt befindet sich die größte Goldschmiede des Landes, hier sind die Besucher eingeladen den Goldschmieden bei der Arbeit über die Schulter zu blicken.

Beliebtes Ausflugsziel im Inneren der Insel ist das Tal der Schmetterlinge, auch Butterfly Valley (Griechisch Petaloudes) genannt. Allerdings sind die Schmetterlinge nur von Ende Juni bis Anfang September zu sehen. Es handelt sich dabei überwiegend um den Russischen Bär (Euplagia Quadripuctaria). Diese Schmetterlingsart ist braun und mit weißen Streifen durchsetzt. Die schöne Naturlandschaft des Tales lädt zu einem Rundgang auf den angelegten Wegen vorbei an Wasserfällen, einem Bach und einen kleinen See ein. Direkt am Eingang des Tals wartet das Museum für Naturgeschichte auf Besucher, die sich über das einzigartige Ökosystems der Insel informieren möchten. Auch ein Ausflug zum bewirtschafteten Kloster der Jungfrau von Kalopetra, in der Nähe des Schmetterlingstals gelegen, lohnt sich schon aufgrund des Ausblicks auf die Westküste der Insel.
Naturbegeisterte finden auf Rhodos ideale Voraussetzungen vor. 18 Wanderpfade durch die Gebirgsregionen der Insel bringen den Besucher sowohl die Natur als auch die Schönheit der Insel näher. Die vom Aussterben bedrohte Fischart Ghizani, die ausschließlich in den Süßwassergebieten der Insel vorkommt, sowie andere edemische Arten wie u.a. 10 Orchideenarten (insgesamt sind rund 50 seltene Orchideensorten auf Rhodos zu finden) zeugen von der Vielfalt der Insel. Die Hirschgattung Dama Dama sowie eine sehr seltene, kleinwüchsige Pferderasse, die in einem halbwilden Zustand in den Wäldern der Region von Archangelos lebt haben hier ihren Lebensraum gefunden und stehen heute unter Naturschutz. Organisierte Trekkingtouren sowie Reitausflüge im Wald oder entlang der Küste versprechen dem Naturliebhaber einmalige Erlebnisse. Die Unterwasserwelt der Insel mit ihren klaren Gewässern, steil abfallenden Felsen, versteckten Höhlen, der tollen Meeresfauna- und flora sowie auf dem Meeresgrund gelegenen Schiffswracks bieten den Tauchfreunden ein wahres Paradies für ihren Sport. Die Gewässer rund um Rhodos gehören zu den saubersten des gesamten Mittelmeerraumes. Tauchschulen bieten Interessierten Tauchkurse an, erfahrene Taucher können organisierte Pakete buchen, die auf die Erfahrungen der Teilnehmer individuell zugeschnitten sind.
© dramaj - Fotolia.com
Übersichtskarte Rhodos.
© porojnicu - Fotolia.de
Windmühle auf Rhodos.
© christian chareyron - Fotolia.com
Blick vom Berg Tsambika auf den gleichnamigen Strand, ist einer der schönen, flach abfallenden Strände der griechischen Ferieninsel Rhodos.
© porojnicu - Fotolia.com
Blick über Lindos zur Akropolis.
© mkolesnikov85 - Fotolia.com
Die Akropolis auf Rhodos.
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Rhodos, Elafos und Elafina.
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Sonnenuntergang bei Pefkos.
Hippokrates Platz in Rhodos Stadt
© ian woolcock - Fotolia.com
Der Hippokrates Platz in Rhodos StadtHippokrates Platz in Rhodos Stadt.
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