Sardinien - Clousun - Die schönsten Reiseziele Deutschlands und der Welt

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Sardinien

Europa > Italien
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Sardinien ist mit einer Fläche von rund 24.000 km² und einer Küste von rund 1.800 km nach Sizilien die zweitgrößte Insel des Mittelmeeres. Sardinien steht für smaragdgrünes Wasser mit kleinen und großen Buchten sowie den saubersten Stränden des ganzen Mittelmeeres mit feinstem weißen Sand wie in der Karibik. Das Innere Sardiniens besteht aus Bergketten bis zu einer Höhe von 1.800 Metern sowie Hochebenen von ca. 300 bis 1000 Metern und lockt mit landschaftlicher Vielfalt, einer wilden Natur sowie stummen Zeugen der Vergangenheit, den Nuraghen (prähistorische und frühgeschichtliche Turmbauten aus Stein). In Naturparks gedeihen seltene Pflanzen und sind Tierarten beheimatet, die nur auf Sardinien zu finden sind. Auf den Entdecker warten unerschlossene und fast menschenleere Gegenden mit traumhaften Landschaften. Warme und trockene Sommer sowie frostfreie Winter, dazu der meist ständig wehende Wind, machen die Insel zu einem begehrten Urlaubsziel.

In der Zeit von November bis März regnet es öfter auf Sardinien und es kann auch richtig kalt werden. Ab April wird es besser, es wird schnell warm und ab Mitte Mai ist ein Bad im Meer bereits möglich. Ab Juni wird es heiß und trocken, im Hochsommer sind insbesondere im August Temperaturspitzen bis 40 Grad möglich. Der September ist für einen Badeurlaub auf Sardinien bestens geeignet. Ende September beginnt der Herbst und das Wetter wird unbeständiger und Mitte Oktober endet die Badesaison an der sardischen Küste. In den Bergregionen können zwischen Dezember und Februar die Temperaturen bis nahe dem Gefrierpunkt zurückgehen, teilweise fällt auch Schnee.

Die Costa Smeralda (Smaragdküste), die bekannteste Küste Sardiniens, verdankt ihren Namen dem Smaragdgrün des Meeres. Sie liegt zwischen den Orten Palau im Norden und Olbia im Süden. Neben Abschnitten mit vielen schroffen Felsen bietet die Küste auch einige feine Sandstrände. Touristisches Zentrum ist Porto Cervo, einem beliebten Urlaubsziel des internationalen Jetsets. Die hier angebotenen Hotels und Ferienhäuser sind im oberen Preissegment angesiedelt. Beim bummeln in den Straßen der Stadt ist es möglich auf bekannte Schauspieler und Fußballstars zu treffen. Im Plazza Azzurro, dem Hafen von Porto Cervo, liegen viele teure Yachten, an der Hafenpromenade haben sich einige Edelboutiquen angesiedelt, die einen Schaufensterbummel lohnenswert machen. Das Wahrzeichen der Stadt ist die „Stella Maris", eine weiße Kirche mit türkisfarbenem Dach, neben derer Eingangstür die berühmte „Madonna dolorosa" von El Greco hängt.
© UBE - Fotolia.com
Porto Cervo ist der zentrale Ferienort an der Costa Smeralda, geschaffen für die Schickeria aus aller Welt. Neben Star und Besitzern teurer Jachten, zieht das kleine Städchen auch weniger betuchte Urlauber magisch an.

Beliebtes Reiseziel und inzwischen einer der bekanntesten Urlaubsorte des Mittelmeeres ist das im Süden gelegene Villasimius, ca. 50 km von Cagliari entfernt. Die Gegend rund um diesen Ort ist berühmt für seine besonders schönen Strände und das kristallklare Meer, vielerorts reichen die Berge bis ans Meer heran. Die südlich gelegene Capo Carbonara ist eine langgezogene Halbinsel mit einem schönen rund 1 km langen Strand. Die Capa Carbonara gilt als trockenster Platz Italiens. Erwähnenswert ist auch der rund 3 km lange Strand Porto Giunco mit seinem feinen weißen Sand, der sanft ins Meer abfällt und dadurch für Kinder besonders geeignet ist. Karibikflair verströmt der Strand an der Punta Molentis, der teils sandig teils felsig ist. Der Strand ist ideal für alle, die Ruhe und Abgeschiedenheit suchen.
Ein besonders schöner Strandabschnitt ist die ebenfalls im Südosten Sardiniens gelegene etwa 12 km lange Costa Rei ("die königliche Küste"). Sie erstreckt sich von Capo Ferrato im Norden bis nach Cala Sinzias im Süden. Die Kilometer langen flachen Strände mit ihrem türkisblauen, glasklaren Wasser sowie dem hellen Sand, die von großen Granitfelsen sowie kleinen Buchten immer wieder unterbrochen sind, eignen sich besonders für Familien mit Kindern. Für die abendliche Unterhaltung sorgen zahlreiche Restaurants, Bars und Diskotheken.

Weitere schöne Strände erwarten den Badegast z.B. in Chia mit bis zu 30 Meter hohen Dünen, der Stadtstrand Poetto von Cagliari mit knapp zehn Kilometer Länge, die zwei wunderschönen lang gezogenen Sandstrände Spiaggia Geremeas und Spiaggia Cannesisa in Geremeas 30 km südöstlich von Cagliari, der lange weisse Sandstrand von Vignola in Portobello an der wildromantischen Nordküste Sardiniens sowie die Gegend um Santa Margherita di Pula mit mehr als zehn Kilometer schnurgeraden Stränden, die gesäumt von kleinen hellen Dünen sowie Pinien und Eukalyptus sind.

Anhänger des Golfsports finden diverse Golfplätze auf Sardinien. Zu den schönsten des Mittelmeerraumes zählen der Golfplatz Is Molas ( 18-Loch und 9-Loch) b ei Santa Margherita im Süden mit Ausblick auf das türkisfarbene Meer und die römischen Ausgrabungen von Nora, der Golfplatz Il Pevero ( 18-Loch Parcours)  an der Costa Smeralda mit tollem Panoramablick (er gilt als einer der schwierigsten Plätze der Welt) sowie der an der Westküste nördlich von Oristano gelegene Golfplatz Is Arenas (  18-Loch Parcours) in einem ca. 750 ha großen Pinienwald am Meer mit einem 4 km langen Strand.

© Argonautis - Fotolia.com
Die Costa Rei, nach Meinung vieler Einheimischen und Touristen ist dieser Strand der Schönste von ganz Sardinien. Eine Schnellstraße verbindet die im Sommer völlig ausgebuchte Region seit kurzer Zeit mit der Stadt Cagliari. Wer die Küste und das Meer in seiner Pracht lieber ruhiger erleben möchte, reist in der Nebensaison hierher, im Frühling kann man einen wahre Blütenpracht erleben.
Sardinien ist eine Pferdeinsel. Überall befinden sich Reitställe, das Angebot reicht von Ausritten am Strand bis hin zu mehrtägigen Ausflügen in die kaum besiedelten Bergregionen der Insel. Berühmt sind die sardischen Reiterfeste wie die S'Ardia di Sedilo, hier präsentieren die Sarden ihre unglaublichen Reitkünste. Außerdem sind auf Sardinien die letzten in Europa noch freilebenden Wildpferde („Cavallini della Giara") beheimatet, eine spezielle Art von Kleinpferden.
Beste Voraussetzungen gibt es für Wind- und Kitesurfer auf Sardinien. Der Wind kommt aus allen Himmelsrichtungen, an vielen Orten gibt es Surfschulen und -stationen, Porto Pollo bei Palau ist einer der besten und bekanntesten Surfspots Europas. Neben dem feinen Sandstrand und dem klaren türkisfarbenem Wasser wehen hier der Maestrale aus dem Nordwesten oder der Saharawind Chirocco aus dem Süden. Auch die Strände von Chia, Santa Margherita di Pula und Porto Pino sind bei Sufern beliebt und bestens geeignet.

Sardinien ist auch ein Paradies für Taucher. Zahlreiche Tauchbasen in vielen Küstenorten bieten Tauchkurse oder leihen das notwendige Equipment aus. Lassen Sie sich zu den schönsten Gebieten führen und genießen Sie die vielfältige Unterwasserwelt mit bunten Fischen, Meeresschildkröten und Delphinen oder erkunden Sie ein Unterwasserlabyrinth von zahlreichen Grotten rund um das Capo Caccia sowie versunkene römische Galeeren.
Sardinien ist reich an Sehenswürdigkeiten, viele Völker haben im Verlauf der Geschichte ihre Spuren auf der Insel hinterlassen, deren Baudenkmäler sowie archäologische Stätten wie das UNESCO-Welterbe Su Nuraxi auf jeden Fall einen Besuch wert sind. Auch die Natur hat interessante Spuren hinterlassen wie den etwa fünf Kilometer östlich der Stadt Palau gelegenen Capo d’Orso („Felsenbär" oder auch  „Bärenkap" genannt) oder verschiedene Höhlen wie die Tropfsteinhöhle „Blue Marino" (eine 12 km lange Höhle wovon 1000 Meter erschlossen sind und mit dem Boot von Cala Ganone aus besichtigt werden kann) oder die 10 km lange Grotta di Ispinigoli mit bis zu 38 Meter langen Stalaktiten.

Nicht unerwähnt bleiben sollte die „Trenino Verde", eine Schmalspurbahn, die Ihre Fahrgäste in etwa 5 Stunden auf ihrer 160 km langen Strecke von Arbatax nach Mendes befördert. Lernen Sie auf der kurvenreichen Strecke das spektakuläre Hinterland Sardiniens kennen. In den Sommermonaten fährt einmal in der Woche eine Dampflok aus dem Jahre 1931 mit nostalgischen alten Waggons, ein Erlebnis der besonderen Art.
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Das ehemalige Hirtendorf Villasimius ist inzwischen ein hipper Badeort mit großartigen Stränden und einem ausschweifenden Nachtleben. Bis Mitternacht kann man in den Geschäften shoppen, viele Bars und Restaurants schließen erst im Morgengrauen.
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Typisch für Sardinien - tolle Pferde.
castelsardo
© MNStudio - Fotolia.com
Als Beispiel für die Vielseitigkeit Sardinens präsentiert sich die im Norden an einem Felsen gelegene Stadt Castelsardo, dessen hoch gelegenes, mittelalterliches und autofreies Zentrum ein interessantes Ziel im Norden der Insel ist.


background © krivinis - Fotolia.com

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