Oberweser, Ottenstein, Siberborn, Uslar und Wahlsburg im Solling-Vogler Naturpark - Clousun - Die schönsten Reiseziele Deutschlands und der Welt

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Oberweser, Ottenstein, Siberborn, Uslar und Wahlsburg im Solling-Vogler Naturpark

    
Die Gemeinde Oberweser mit ihren 6 Ortsteilen liegt zwischen Bad Karlshafen und Hann. Münden am Oberlauf der Weser zu beiden Seiten des Flusses. Auch Oberweser ist idealer Ausgangspunkt vieler Freizeitaktivitäten. Ob Wandern oder Walken, Kanu- oder Ausflugsfahrten mit dem Dampfer, Minigolf spielen oder schwimmen gehen im Hallen- oder Freibad, das Freizeit- und Sportangebot in Oberweser ist groß. In dieser wunderschönen Region sind auch zwei Märchen zu Hause. Der gestiefelte Kater ist die Märchenfigur aus dem Ortsteil Oedelsheim, Schneewittchen und die sieben Zwerge stammen aus dem Ortsteil Gieselwerder, beide liegen am Märchenlandweg.
Mühlenplatz Gieselwerder.
Die Wasseranlagen der Miniaturen-Welt werden durch
echtes Bergwasser des Lumbachs gespeist.
Besonders sehenswert ist das Freilichtmuseum Mühlenplatz am Westrand von Gieselwerder. Hier sind originalgetreu nachgebildete Wassermühlen, Burgen und Schlösser, Kirchen und Rathäuser aus alter Zeit im Maßstab 1:25 und 1:40 zu besichtigen. Das Schiffermuseum in Gieselwerder zeigt wie seit 100 Jahren Güter auf Kähnen, Schleppern und Dampfern auf der Weser transportiert wurden. „Vom Raddampfer-Modell und Original-Schifferpatent über riesige Schiffs-Schrauben und Anker bis hin zu einem echten Steuerhaus finden Sie einen Querschnitt zur Binnenschifffahrt auf der Weser“. Das Museum kann von Mai bis September jeweils sonntags von 14.00 bis 17.00 Uhr besichtigt werden. Eine Ausstellung historischer ländlicher Geräte und Gegenstände zeigt das Heimatmuseum im Ortsteil Arenborn. Direkt am Museum befindet sich eine kleine Quelle aus der frisches Wasser sprudelt, das sogar trinkbar ist. Im Weberei-Museum Kircher in Gieselwerder, einem Ausstellungs- und Erlebniszentrum für Textilgeschichte, werden u.a. Web- und Spinngeräte aus aller Welt sowie eine Stoffe- und Tuchsammlungen von den Pharaonen bis heute gezeigt. Das Museum ist Sonn- und Feiertags von 14:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. Bitte erkundigen Sie sich immer zeitnah zu akutellen Öffnungszeiten.
Das Steinhaus der alten Burg Ottenstein

Zwischen dem Naturpark Solling und dem Naturpark Weserbergland auf der Ottensteiner Hochebene, mehr als 200 Meter über der Weser, liegt der Flecken Ottenstein mit seinen Ortsteilen Lichtenhagen und Glesse. Das zur Samtgemeinde Bodenwerder-Polle gehörende Ottenstein wird u.a. über eine Serpentinen-Strecke mit 13 engen Haarnadelkurven, die besonders bei Motorradfahrern beliebt ist, von der B 83 bei Brevörde aus erreicht. Ottenstein ist sicherlich eines der schönsten Dörfer Deutschlands und wurde im Jahre 2001 mit der Goldmedaille ausgezeichnet. Ottenstein ist zu jeder Jahreszeit ein Besuch wert. Im Frühjahr lockt die Rapsblüte, im Sommer bieten die großen Linden schattige Plätze, im Herbst scheint hier oft die Sonne während das Wesertal im Nebel verborgen bleibt und im Winter liegt oftmals auf der Hochebene Schnee während es im nahe gelegenen Wesertal grün geblieben ist. Besuchen Sie den sagenumwobenen Teufelsbadteich oder das Heimatmuseum Haus Klenke. Die Ölmühle Ottensteiner Hochebene zeigt anschaulich wie aus Raps aus der Region im Kaltpressverfahren Rapsöl hergestellt wird. Die vom Eversteiner Graf erbaute Burg Ottenstein aus dem Jahre um 1300 herum (der Zeitpunkt der Erbauung lässt sich nicht genau bestimmen) war ursprünglich eine Wasserburg und wurde später als Gefängnis genutzt. Das erhalten gebliebene Steinhaus wird heute als Restaurant mit historischem Ambiente genutzt.
Auf einer Hochebene des Sollings, umgeben von dichten Wäldern und Hochmooren, liegt Silberborn, nur etwas über zwei Kilometer von Neuhaus entfernt. Der zu Silberborn gehörende und auf etwa 490 Meter Höhe liegende Ortsteil Torfhaus ist die höchstgelegene Ortschaft des Sollings. Aufgrund der Höhe ist Silberborn im Winter beliebtes Ziel für Langläufer, 8 Loipen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden und einer Länge von fast 50 Kilometern warten um Neuhaus und Silberborn herum auf Anfänger wie auch auf Profis. Ein Rodelhang am Langenberg lädt Rodelfans ein. Auch Schneeschuhwandern auf Winterwanderwegen oder in freier Landschaft ist hier möglich, Schneeschuhe können im Dorfgemeinschaftshaus Silberborn ausgeliehen werden. Im Sommer locken Nordic Walking Strecken, die in blau (leicht), rot (mittel) und schwarz (schwer) gekennzeichnet sind. Ausgangspunkt für die Strecken um Silberborn ist der Parkplatz am Ortsausgang Richtung Dassel.
Der Kletterpark TreeRock in Silberborn. 
Für Kinder von 3 bis 10 Jahren gibt es den MiniRock.

Der 7,3 Kilometer lange Mountainbike-Parcours zwischen Neuhaus und Silberborn mit rasanten Abfahrten und schmalen Single Trails ist bei Mountainbikern sehr beliebt. In den Touristik-Informationen können Mountainbikes inklusive Helm ausgeliehen werden. Ein Naturerlebnis der besonderen Art sind die Wanderwege durch die schönen Mischwälder der Sollings hin zu einem der größten Hochmoore in Niedersachsen, dem „Mecklenbruch“ mit seinen seltenen Pflanzen- und Tierarten. Führungen durch das Hochmoor finden von April bis Oktober jeden 2. und 4. Mittwoch um 09.30 Uhr ab dem Dorfgemeinschaftshaus in Silberborn statt. Ein Erlebnis der besonderen Art ist der Hochseilgarten TreeRock mit 58 Kletterstationen in sechs Schwierigkeitsstufen, der durch einen Barfusspfad mit 25 Stationen ergänzt wird.
Oben: Das alte Rathaus in Uslar
Am südwestlichen Rand des Sollings zwischen Nörten-Hardenberg im Osten und Beverungen im Westen liegt der staatlich anerkannte Erholungsort Uslar. Die historische Fachwerkstadt mit ihren zehn Ortsteilen wird auch „Tor zum Solling“ genannt. Viele gut erhaltene Bauwerke prägen das Stadtbild, angefangen vom Uslarer Wahrzeichen, dem alten Rathaus aus dem Jahre 1476, über das Amtsschreiberwohnhaus aus dem 17. Jahrhundert, dem ehemaligen Amtsgericht aus dem Jahre 1887 bis hin zur St. Johanniskirche mit ihrem gotischen hohen Chor deren Grundstein im Jahre 1428 gelegt wurde. Weitere sehenswerte Gebäude sind das alte Brau- und Backhaus, die Schlossruine Freudenthal, die Zehnt- und Amtsscheune sowie der historische Sattelhof, der heute das Städtische Heimatmuseum beherbergt und die Geschichte der Region zeigt. Berühmtester Sohn der Stadt war Georg Ludwig Friedrich Laves, ein deutscher Architekt, Stadtplaner und Bauingenieur, der später in Hannover lebte und arbeitete und dort im Jahre 1864 verstarb. Wer mehr über die Stadt erfahren möchte kann von Mai bis Oktober jeweils Dienstags an einer Stadtführung mit Erläuterungen zur Stadtgeschichte teilnehmen. Treffpunkt ist um 10.30 Uhr am Brunnen vor dem Alten Rathaus. Im Ortsteil Schönhagen wurde im Rahmen der Expo 2000 der ErlebnisWald angelegt, hier können Besucher während eines rund 2-stündigen Rundgangs über das 12 Hektar große Gelände wissenswerte Dinge über den Wald in 10 Themenbereichen kennenlernen. 20 Stationen wie der vierzig Meter hohe Klimaturm oder der Naturspielplatz mit riesigem Holzspielhaus wollen entdeckt werden. Der Naturspielplatz oder das Naturschwimmbad laden zum Ausruhen ein, jeden 1. Sonntag im Monat werden Führungen durch den ErlebnisWald angeboten. Beliebtes Wanderziel ist der 30 Meter hohe Sollingturm auf dem 444 Meter hohen Gipfel des Strutberges. Eine überdachte Aussichtsplattform wird über hölzerne Treppen im Inneren des Turmes erreicht, die bei gutem Wetter einen schönen Ausblick auf das Weserbergland oder den Harz bietet. Am schnellsten kann der Sollingturm über einen steilen Aufstieg vom Ortsteil Sohlingen aus erreicht werden. Der Naturerlebnispfad am Rothenberg bei Volpriehausen mit seinen 13 Stationen informiert auf einem rund zweistündigen Spaziergang durch den Wald über die Bedeutung von Hecken, Streuobstwiesen, Still- und Fließgewässer sowie das Leben an den Waldrändern oder die Bedeutung von Mischwäldern und vieles mehr. Weitere sehenswerte Ziele sind der Holzkohlenmeiler in Delliehausen, wo jährlich ein traditionelles Meilerfest stattfindet, der Alaris-Schmetterlingspark in Uslar in dessen Tropenhaus etwa 140 verschiedene Schmetterlingsarten zu beobachten sind oder der 500 Meter lange Barfußpark gleich nebenan, wo Besucher mit nackten Füßen über u.a. Glasscherben, Laub oder Fichtennadeln gehen können.
Klosterkirche Sankt Georg und Maria

Umgeben von den Wäldern des Bramwaldes, des Reinhardswaldes und des Sollings liegt die Gemeinde Wahlsburg in einem Talkessel am Ufer der Weser zwischen den Ortschaften Oberweser und Bodenfelde. Zur Gemeinde Wahlsburg gehören die Ortsteile Lippoldsberg und Vernawahlshausen. Wahlsburg liegt am Weser-Radweg und ist damit möglicher Ausgangspunkt für Radtouren, Wanderungen sind auf dem nahe gelegenen Weserberglandweg möglich. Bedeutendstes Bauwerk und Ausflugsziel von Wahlsburg ist die Klosterkirche St. Georg und Maria in Lippoldsberg, die im Jahr 2004 zum nationalen Kulturdenkmal ernannt wurde. Sie zählt heute zu den bedeutendsten romanischen Bauten des 12. Jahrhunderts in Deutschland. Das Besucherzentrum „Klosterpforte“ informiert über die Klosterkirche, die Romanik und das Klosterleben sowie den Ort Lippoldsberg. Das „Museum und Werkstatt im Schäferhaus“ zeigt anhand eines Kaufmannsladens, einer Küche, einem Wohn- und Schlafzimmer, einem alten Backhaus, einem Bienenhaus und einer alte Schmiede wie die Menschen im letzten Jahrhundert gelebt haben. In Vernawahlshausen kann die Pfarrkirche mit romanischen und gotischen Wandmalereien besichtigt werden.
Uslar, liebevolle Tradition
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Bild oben:
Die evangelische Kirche Arenborn an der Pilgerstrecke Loccum-Volkenroda
unten: Fachwerk in Arenborn
Brunnen in Ottenstein
Hochmoor Mecklenbruch
Idyllischer Platz im 63 Hektar großen Hochmoor
Benachbart und in perfekter Harmonie für einen Familienausflug: 
Kletterpark TreeRock und Barfußpark in Silberborn
Als Verteter für die insgesamt 8 historischen Figuren
am Silberborner Holzskulpturenweg haben wir hier unten den Moorgeist ausgewählt
Unten: Die Fachwerkstadt Uslar
Der historische Sattlerhof zeigt die Geschichte des Solling
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