Die Türkische Agäis - Clousun - Die schönsten Reiseziele Deutschlands und der Welt

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Die Türkische Agäis

Europa > Türkei
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Neben der Riviera ist die Ägäisküste, die vom Beginn der Dardanellen bis nach Fethiye reicht, die wichtigste Urlaubsdestination der Türkei. Viele Buchten und Halbinseln prägen neben einer stark zerklüfteten Küste den Verlauf der Ägäis. Wunderschöne Strände mit glasklarem blauen Meerwasser und zahlreiche Sport- und Freizeitmöglichkeiten warten in beliebten Ferienorten auf Urlauber. Die Besichtigung weltbekannter antiker Stätten wie Ephesus und Troja in dieser Region sind besonders für Kulturliebhaber absolut zu empfehlen. Zu den wichtigsten Urlaubsorten gehören Bodrum, Cesme, Fethiye, Ismeler, Kusadasy, Marmaris und Ölüdeniz. Größte Stadt der Region ist Izmir, die mit über 4 Millionen Einwohnern die viertgrößte Stadt der Türkei ist. Besonders beliebt ist die Ägäisküste bei Seglern, mit ihren zahlreiche Buchten und den vielen kleinen Inseln gehört die Küste zu den schönsten Segelrevieren im gesamten Mittelmeerraum. Die Urlaubsregion wird über drei internationale Flughäfen erreicht, der größte ist der Flughafen von Izmir, daneben werden noch die Flughäfen von Bodrum und Dalaman angeflogen.

Die Ägäisregion verfügt über ein typisch mediterranes Klima. Nach einem milden Frühling mit Durchschnittstemperaturen von 20 Grad folgen die Sommermonate Juni bis September, in denen die Temperaturen auf 30 Grad ansteigen können, selten aber darüber, da anders als an der Riviera hier stets eine leichte Brise weht und die Temperaturen daher auch im Hochsommer immer ein wenig unter denen in Kemer oder Side liegen. Auch der Herbst bietet noch beste Bedingungen für einen Urlaub, das Mittelmeer ist dann immer noch 20 Grad warm und daher für einen Badeurlaub gut geeignet. Im Winter fallen die Temperaturen selten unter 13 Grad, das Wasser kühlt sich dann auf 16 Grad ab. Der meiste Regen fällt in den Wintermonaten November bis Februar mit bis zu 14 Regentagen, während in den Sommermonaten kein nennenswerter Niederschlag fällt.  

Bodrum, in der Antike als Halikarnassos bekannt, liegt auf der gleichnamigen Halbinsel. In den letzten Jahren hat sich Bodrum zu einem angesagten Ferienort entwickelt, in dem auch der internationale Jetset Urlaub macht. Daher wird Bodrum heute auch als das St. Tropez der Türkei bezeichnet. Berühmt geworden ist die Stadt durch das riesige Mausoleum, ein Grabmal das sich der persische Satrap und König Maussolos von Karien, der heutigen Südwestküste der Türkei, errichten ließ und das als eines der sieben Weltwunder der Antike galt. Auf den Trümmern des im 12. Jahrhundert durch ein Erdbeben schwer beschädigten Mausoleums errichteten Ritter des Johanniterordens die Festung St. Peter, in dessen Innerem das bedeutendste Unterwasserarchäologie-Museum der Welt beheimatet ist. Rund um den Hafen, in denen viele Yachten liegen, befindet sich der Stadtkern mit seinen malerischen Gassen, in denen sich Geschäfte, Bars und Restaurants befinden. Shoppingmeile ist die parallel zum Strand verlaufende autofreie „Bar-Straße“ (Cumhurriyet Caddesi) mit ihren Souvenirläden, Leder- und Juweliergeschäften. Bodrum ist auch für sein Nachtleben an der palmengesäumten Hafenpromenade bekannt. Zahlreiche Bars, Clubs, Diskotheken und Kneipen warten auf  Nachtschwärmer. In vielen Bars und Clubs finden regelmäßig Live-Konzerte statt. Am bekanntesten ist die Freiluft-Diskothek „Halikarnas“, wo bis zu 6000 Besucher im Ambiente eines Amphitheaters tanzen können. Neben Musik zum Tanzen finden auch regelmäßig Live-Shows statt. Viele schöne Sandstrände rund um Bodrum warten auf Badeurlauber, auch Wassersportler wie Segler, Surfer und Taucher finden hier ideale Bedingungen. Besonders beliebt ist der Strand von Bitez, eine Abgrenzung im Wasser sorgt dafür das sich Badegäste und Wassersportler nicht gegenseitig stören. Der flach ins Wasser abfallende Strand, an dem Rettungsschwimmer für Sicherheit sorgen ist besonders bei Familien mit Kindern geeignet, Segel- und Surfschulen bieten Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene an. Längster und einer der schönsten Strände auf der Halbinsel Bodrum ist der Strand von Ortakent, der saubere Strand wurde mit der blauen Flagge ausgezeichnet. Schnellboote oder Fähren verbinden innerhalb 1 Stunde Bodrum mit der griechischen Insel Kos, die nur 5 Kilometer vor der Türkischen Küste liegt.

© Lefteris Papaulakis - Fotolia.com
Cesme, was so viel wie „Brunnen“ bedeutet und auf die große Anzahl der vorhandenen osmanischen Brunnen der Stadt zurückgeht, liegt etwa 100 Kilometer westlich von Izmir auf der rund 260 Quadratkilometer großen gleichnamigen Halbinsel. Cesme ist durch seine warmen Quellen und die feinen Sandstrände bekannt geworden. Außerdem ist Cesme eines der Gebiete mit dem höchsten Sauerstoffgehalt der Welt. Das schwefelhaltige Wasser der seit mehr als 3000 Jahre bekannten Thermalquellen mit einer Durchschnittstemperatur von 41 Grad soll bei verschiedenen Stoffwechsel- und Hautkrankheiten helfen. Wahrzeichen der Stadt ist die aus dem 14. Jahrhundert stammende genuesische Festung, die der Kontrolle der Meerenge zwischen der griechischen Insel Chios und dem Festland diente.
Die Altstadt lädt zum Bummeln oder Kaufen ein, zahlreiche Juwelier-, Leder- und Teppichgeschäfte sowie die so typischen Souvenirläden warten auf kaufkräftige Kundschaft. Cafés und Restaurants stehen in ausreichender Zahl zur Erholung bereit. Bars, Diskotheken und Clubs sorgen für ein abwechslungsreiches Nachtleben, für Kulturinteressierte Urlauber werden zahlreiche Konzerte und andere Veranstaltungen angeboten. 20 Sandstrände, die meist flach ins Wasser abfallen bieten beste Bademöglichkeiten auf der gesamten Halbinsel. Zu den beliebtesten Stränden gehören der Ilica-Strand, der Boyalik-Strand sowie der Altinkum-Strand, der besonders für Familien mit Kindern geeignet ist. Das im Süden der Halbinsel liegende Dorf Alacati ist ein weltbekanntes Surfrevier. Der Meltemi, ein stetig wehender Schönwetterwind, sorgt in der Bucht mit seinem Stehrevier und dem flachem Wasser für ideale Bedingungen bei Anfängern und Profis.

Immer beliebter ist die Ferienregion Fethiye - Ölüdeniz geworden, die Transferzeit vom Flughafen Dalaman beträgt etwa eine Stunde. Am gleichnamigen Golf liegt die Kreisstadt Fethiye an der Stelle der antiken lykischen Stadt Telmessos, deren Anfänge bis in das 5. Jahrhundert vor Christus zurückreichen und die für ihre Seher und deren Weissagungen bekannt war. Aus dieser historischen Zeit sind heute noch viele Bauten vorhanden. Hoch über der Stadt befinden sich die Felsengräber von Fethiye, die ältesten davon stammen aus dem 6. Jahrhundert v. Chr., das bekannteste ist das Grab von König Amyntas. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Reste einer Johanniterburg und ein von den Römern erbautes und durch ein Erdbeben verschüttetes und inzwischen freigelegtes Amphitheater mit etwa 5.000 Plätzen. Im Yachthafen liegen viele Fischerboote und die so typischen Holzboote, auch „Gulets“ genannt. Von hier aus werden Schiffsausflüge wie die so beliebte „12 Insel-Tour“ angeboten. An der Uferpromenade sowie den kleinen Gassen der Altstadt warten zahlreiche Geschäfte auf Kundschaft, während Restaurants und Bars zum Verweilen einladen. Am Rande der Altstadt liegt der Fischmarkt, auf dem den ganzen Tag über frischer Fisch angeboten wird. Die umliegenden Lokale bereiten den gekauften Fisch auf Wunsch zu und servieren dazu Salat und Brot. Fethiye verfügt über keinen nennenswerten Strand, dieser befindet sich im Vorort Calis und weist eine beachtliche Länge von 5 Kilometer auf. Hier befinden sich auch die meisten Hotels sowie die so typische touristische Infrastruktur mit Geschäften, Restaurants und Diskotheken. Etwa 15 Kilometer östlich von Fethiye liegt der berühmte Strand von Ölüdeniz, der auf vielen Fotomotiven der Türkei zu finden ist. Am Rande der Bucht ist ein kleiner Ort mit einer Reihe von Hotels entstanden. Wer den Strand betreten möchte muß Eintritt bezahlen, Liegestühle und Sonnenschirme können gegen Gebühr angemietet werden. Zwei kleine Cafés sorgen für das leibliche Wohl der Badegäste. Die Blaue Lagune leuchtet hier besonders stark in unterschiedlichen Blautönen. Das absolut stille Wasser der Bucht verleiht diesem Ort seinen Namen, Ölüdeniz bedeutet „Stilles Meer“. Der Strand der teilweise aus Sand und teilweise aus Kies besteht, wurde mit der Blauen Flagge als Zeichen für sein besonders sauberes Wasser ausgezeichnet. Knapp 1.000 Hektar in Ölüdeniz stehen unter Naturschutz um diese traumhafte Landschaft zu schützen. In Ölüdeniz startet der Lykische Weg, der über 500 Kilometer entlang der Küste verläuft und in Olympia endet. Der Wanderweg führt vorbei an antiken Stätten wie Faralya, Dodurga, Pinara, Letoon und Xanthos. Gleich hinter dem Sandstrand erhebt sich der 1969 Meter hohe Berg Babadag. Dieser Berg gilt als Paradies für Gleitschirmflieger. Gestartet wird von einer Plattform in rund 1700 Meter Höhe, die per Jeep erreichbar ist. An klaren Tagen reicht der Blick während des Gleitfluges bis nach Dalaman bzw. bis nach Rhodos. Nur mit dem Boot erreichbar ist das Kelebekler Vadisi, „das Tal der Schmetterlinge“, etwa 3 bis 4 Kilometer von Ölüdeniz entfernt.
In den Monaten Juli bis September können im Tal, das von 350 Meter hohen Bergen umgeben ist, viele Schmetterlinge beobachtet werden. Etwa acht Kilometer südlich von Fethiye in einem felsigen Gebirgstal liegt die Geisterstadt Kakaköy, ein ehemals griechisches Dorf, dessen Geschichte bis 3.000 v. Chr. zurückreicht. Einst lebten hier 25.000 Menschen in etwa 3500 an den Hängen gebaute Häuser, von denen etwa 500 Ruinen heute noch zu sehen sind. Durch ein Umsiedlungsprogramm wurden die dort lebenden Griechen nach Griechenland umgesiedelt und Kayaköy von Türken, die bis dahin in Griechenland lebten, ersetzt. Diese verließen die Stadt und gingen in die darunterliegenden Ebenen um diese zu besiedeln. Heute ist Kayaköy ein Museumsdorf, das unter Denkmalschutz steht. In den Bergen 44 km südöstlich von Fethiye liegt der Saklikent-Canyon, ein weiteres beliebtes Ausflugsziel. Hier hat der Fluss Xantos sich seinen Weg durch bis zu 300 Meter hohe Felsen gebahnt. Am Eingang der insgesamt 18 Kilometer langen Schlucht warten Restaurants und Souvenirläden auf Besucher. Die Schlucht kann auf einem befestigten Steg rund 200 Meter weit bis zu einer felsigen Lichtung, auf der ein kleines Restaurant wartet, begangen werden. Wer tiefer in den Canyon möchte, sollte dieses mit einem erfahrenen Führer tun. Weiter geht es immer wieder durchs Wasser, das teilweise bis zum Bauch oder der Brust reicht. Jetzt erheben sich die Felsen bis zu 700 Meter nach oben, bis zu 2,5 Kilometer ist es möglich in die Schlucht hinein zu gelangen. Zwischen den Städten Fethiye und Kas liegt Patara im Herzen Lykiens, einer Region mit Jahrhundertealter Geschichte und einem der schönsten Strände des Mittelmeerraumes. Patara war der größte und wichtigste Hafen in Lykien, der Mythologie zufolge ist Patara der Geburtsort von Apollon sowie dem Heiligen Nikolaus. Berühmtheit erlangte die Stadt auch als Zentrum des Apollon-Orakels, das mit dem Orakel von Delphi konkurrierte. Die antike Stadt liegt inmitten eines Naturschutzgebietes. Bisher entdeckt und ausgegraben wurden ein prunkvolles Theater, die Hauptstrasse, Bäder und Tempel, ein Kornspeicher, ein Versammlungsgebäude des Lykischen Bundes, ein gut erhaltener Triumphbogen sowie der Leuchtturm am Eingang des Hafens, der als einer der ältesten der Welt gilt. Der 18 Kilometer lange Sandstrand mit seinen großen Dünen ist bisher unbebaut geblieben. An diesem Strand, einer der wenigen der Welt, legt die Meeresschildkröte „Caretta Caretta“ ihre Eier ab.
© Maciej Olszewski - Fotolia.com
Die Stadt Kusadasi.
Etwa 100 Kilometer südlich von Izmir liegt die Stadt Kusadasi an einer der schönsten Buchten der Ägäis. Die Stadt blickt auf mehr als 2000 Jahre Geschichte zurück, sie erlebte ihre Blütezeit als die antike Stadt Ephesos durch Versandung dem Niedergang geweiht war. Bis zum 15. Jahrhundert war die Stadt ein wichtiges Handelszentrum der Republiken Genua und Venedig und wurde erst durch die Eroberung durch Sultan Mehmed I. im Jahre 1413 Teil der heutigen Türkei. Kusadasi ist sowohl bei einheimischen als auch bei ausländischen Touristen sehr beliebt. Neben dem modernen Yachthafen verfügt die Stadt über einen Fischereihafen und einen für Kreuzfahrtschiffe aus der ganzen Welt, die in der Stadt anlegen. Die autofreien verwinkelten Gassen laden mit ihren Geschäften, in denen neben Lederwaren, Teppichen, Silber- und Goldschmuck auch Textilien günstig zu haben sind, zum Bummeln ein. Am Hafen liegt die Karawanserei des Großwesirs Öküz Mehmet Pascha aus dem 17. Jahrhundert, die heute als Hotel genutzt wird, wobei die alten Gemäuer erhalten geblieben sind. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die der Altstadt vorgelagerte Taubeninsel, die der Stadt ihren Namen verlieh (Kusadasi ist der türkische Name für Vogelinsel). Die Insel, auf der sich die Reste einer Burg befinden, ist durch einen Damm mit dem Festland verbunden. Ein Café mit schönem Blick auf die Stadt lädt Besucher ein. An der Uferpromenade befinden sich viele Bars, Cafés und Restaurants. Auch das Nachtleben kommt hier nicht zu kurz. Abends trifft man sich in den Bars und Diskotheken der Stadt. Rund um Kusadasi warten viele schöne Sandstrände auf Badegäste und Wassersportler. Der im Stadtzentrum liegende „City Beach“ ist kurz, belohnt aber mit dem Blick auf die in den Hafen einfahrenden Kreuzfahrtschiffe.

Zwei Kilometer vom Stadtzentrum entfernt befindet sich der „Ladies Beach“, der Strand war früher nur Frauen vorbehalten. Entlang der Promenade befinden sich zahlreiche Cafés und Restaurants, hier werden auch vielfältige Wassersportmöglichkeiten angeboten. Der „Long Beach“ erstreckt sich über 18 km entlang der Küste zwischen Kusadasi und Güzelcamli und ist besonders für Familien mit Kindern geeignet, da das Wasser hier besonders flach ins Wasser abfällt. Beliebt ist der Adaland Aquapark, der Badegäste mit mehr als fünfzehn Wasserrutschen und weiteren Wasserattraktion und Wasseraktivitäten lockt. Zum Freizeitkomplex gehören noch ein Delfinpark sowie ein großes Aquarium. Beliebtes Ausflugsziel ist der auf einer Halbinsel liegende Dilek-Nationalpark etwa 25 Kilometer südlich von Kusadasi. Ein Teil des 11.000 Hektar großen Geländes kann zu Fuß durchwandert werden, nur ein Abschnitt an der Nordküste ist mit dem Auto befahrbar, immer wieder zweigen Wege zum Meer ab. Hier befinden sich einige der schönsten Buchten und Strände der Region. Auch Jeepsafaris in den Park werden in Kusadasi angeboten. Ein besonders empfehlenswertes Ausflugsziel ist die 20 Kilometer nördlich von Kusadasi liegende Stadt Ephesos, eine der größten und bedeutendsten griechischen Städte in Kleinasien, die mit dem Tempel der Artemis eines der sieben Weltwunder beherbergte. Sie wurde aufwendig restauriert und gilt heute als eine der schönsten und am besten erhaltenen Städte der Antike. Zu sehen sind u.a. das große Theater, in dem 25.000 Besucher Platz fanden, die Agora (Handelsplatz der Stadt), die nach alter Vorlage restaurierte Celsus-Bibliothek, die an einem Hang liegenden Hanghäuser (ehemalige römische Patriziervillen mit Marmorfliesen und Fußbodenheizung) sowie das Marienhaus, in dem die Mutter von Jesus ihre letzten Jahre verbracht haben soll.
Eine weitere große Urlaubsregion an der Türkischen Ägäisküste ist Marmaris sowie der 8 Kilometer entfernte Vorort Icmeler. Die meisten Urlauber erreichen die Region um Marmaris vom Flughafen Dalaman aus, die Transferzeit beträgt etwa 90 Minuten. Marmaris, in der Antike unter dem Namen „Physkos“ bekannt, liegt umrahmt von Bergen und Pinienwäldern an einer großen, geschützten Bucht mit dem größten Yachthafen im östlichen Mittelmeer. Die Stadt war schon in der Antike aufgrund ihrer geografischen Lage und dem schönen Hinterland eine wichtige Küsten- und Hafenstadt. 1958 wurde Marmaris durch ein Erdbeben fast völlig zerstört, erhalten geblieben ist u.a. das Kastell Marmaris Kalesi aus dem 16. Jahrhundert, welches einen schönen Blick auf die Altstadt, den Hafen und die Mittelmeerküste bietet. Um das Kastell herum stehen die ebenfalls erhalten gebliebenen Fachwerkhäuser der schönen Altstadt, die heute alle unter Denkmalschutz stehen. Ein Einkaufserlebnis der besonderen Art bietet der überdachte Bazar. Hier wird nahezu alles von Gewürzen über Lederwaren, Schmuck, türkischer Handwerkskunst, Teppichen, Bekleidung, Schuhen sowie der für die Region bekannte Pinienhonig angeboten. Auch das Nachtleben kommt in Marmaris nicht zu kurz. In vielen Clubs und Diskotheken kann die ganze Nacht durch gefeiert werden. An der Strandpromenade sowie in der Altstadt warten viele Bars auf Besucher, im Amphitheater der Stadt, das sich etwas Abseits des Zentrums auf einer kleinen Anhöhe befindet, finden Konzerte statt. Als „Ballermann“ der türkischen Ägäis wird die Barstreet bezeichnet, in der sich Bars, Cafés, Diskotheken und Nachtclubs befinden und sogar Travestieshows gezeigt werden. In der Bucht mit dem natürlichen Hafen, der gut vor Wind und Wetter geschützt ist, finden rund 600 Boote einen Liegeplatz. Auch große Kreuzfahrtschiffe, u.a. der AIDA-Flotte, legen hier regelmäßig an. Die Strandpromenade von Marmaris ist etwa 10 Kilometer lang und die am Wasser liegenden Hotels und Restaurants bieten Sonnenliegen und Sonnenschirme meist kostenlos an und servieren auf Wunsch den Gästen Getränke und Speisen direkt an den Strand, der bis zu 15 Meter breit ist und aus feinen bis groben Kieselsteinen besteht. Das Sportangebot ist vielseitig und reicht von allen Wassersportarten über Fischen, Drachenfliegen, Klettern, Mountainbiken, Paragliding bis hin zu Reiten und Wandern. Über die Strandpromenade ist Marmaris mit dem Vorort Icmeler verbunden, das an einem meist flach abfallendem Sand-/Kiesstrand liegt. Dieser Urlaubsort ist zwischen 1990 und 2000 entstanden und verfügt über eine große Anzahl von Hotels und Appartements. Hier geht es etwas ruhiger zu als in Marmaris. Für Abwechslung vom Strandleben sorgen viele Geschäfte, Cafés, Bars, Restaurants sowie Diskotheken entlang der Strandpromenade nach Marmaris, das auch bestens mit dem Dolmus (kleinen Bussen), die alle 10 Minuten fahren, erreichbar ist. Für Naturliebhaber empfiehlt sich ein Ausflug nach Dalyan. Der Ort liegt zwischen dem Köycegiz-See und dem unter Naturschutz stehendem Iztuzu Strand, der nur mit dem Boot erreichbar ist und als einer der schönsten Strände ausgezeichnet wurde. Von Mai bis September legt die Meeresschildkröte „Caretta Caretta“ hier ihre Eier ab. Der Weg führt über Kanäle durch ein verschlungenes Schilf-Delta, in denen über 150 Vogelarten beheimatet sind. Nur einen Kilometer von Dalyan entfernt befinden sich die Ruinen der antiken Stadt Kaunos. Zu sehen sind heute noch in den Felsen gehauene Karische Gräber aus dem 4. Jahrhundert v. Chr. sowie die Reste eines römischen Theaters, einer Tempelanlage und einer Kirche im Stile einer Basilika.
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Blick auf Bodrum.
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Die Küste der Ägais.
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Mamaris, Sonnenuntergang.
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Der sehr beliebte Strand von Ölüdeniz.
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Fußspuren am Patara Strand.
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Die Stadt Ephesos.
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Mamaris
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Eines der bekanntesten Ausflugsziele der Türkei sind die Kalksinterterrassen von Pamukkale in der Nähe der Stadt Denizli, die von den Urlaubsorten der Türkischen Ägäis innerhalb weniger Stunden erreichbar sind. Die weißen Terrassen wurden durch 35 Grad warme kalkhaltige Thermalquellen gebildet und waren schon vor etwa 2000 Jahren beliebt bei Herz-, Kreislauf- und Rheumapatienten. Heute stehen die Terrassen auf der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO. Besucher dürfen die Terrassen nur Barfuß auf festgelegten Wegen betreten, baden ist nur in künstlich angelegten Badebecken und in einer Rinne, durch die das Wasser den Abhang hinunterläuft, erlaubt. In der Nähe der Sinterterrassen liegt der antike Ort Hierapolis. Erhalten geblieben und heute noch zu sehen sind eine ausgedehnte Nekropole mit verschiedensten Gräbertypen, der Apollontempel, ein Theater mit 15.000 Plätzen, die Philippuskirche und ein römisches Bad mit hohen Gewölben in dem ein archäologisches Museum untergebracht ist. Baden erlaubt ist im „Antique Pool“, der hinter dem Museum liegt und in dem sicher schon die Römer Hilfe für Ihre Leiden suchten.
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