Ukulhas - Das Leben der Einheimischen auf den Malediven - Clousun - Die schönsten Reiseziele Deutschlands und der Welt

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Ukulhas - Das Leben der Einheimischen auf den Malediven

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Wer auf den Malediven Urlaub macht, wird recht schnell von der Reiseleitung auf die Möglichkeit des "Inselspringens" hingewiesen, soweit nicht schon bei der Buchung entsprechende Angebote unterbreitet wurden. Das Inselspringen ist an den bekannteren Begriff der Safari angelehnt. Diese Touren führen zumeist per Boot, manchmal auch per Wasserflugzeug von den Hotelinseln zu benachbarten Inseln des gleichen oder nahegelegenen, anderen Atollen. Hier wiederum wird oft die Vielfalt der Malediven, aber auch die Anpassung und Abhängigkeit der Bewohner an und von den Touristen deutlich. So gibt es Touren zu unbewohnten Eilanden, den von Einheimischen bevölkerten Inseln und rein touristisch ausgelegten Zielen, wo man dann beispielsweise ein Inselchen als Barbecue - Island vorstellt und entsprechend beköstigt wird.
Als Beispiel für eine dieser Inseln stellen wir hier den Ort Ukulhas vor, wo noch Einheimische in typischer Art leben, wobei der Tourismus als wichtigste Einnahmequelle ein Teil davon geworden ist. Nebenbei wird in bescheidenem Rahmen Landwirtschaft betrieben und natürlich dem Fischfang nachgegangen. Man muss sich im Klaren sein, dass man in einem islamistischen Staat zu Gast ist, als solcher gern gesehen - aber als Christ, Jude oder Andersgläubiger auch nur als solcher toleriert wird, also die Staatsbürgerschaft nicht erhalten kann (Stand 2014). Die Meinungsfreiheit ist eingeschränkt. Viele Einheimische, welche die Mittel aufbringen konnten, sind bereits nach Sri Lanka umgezogen. Allerdings hauptsächlich, weil das Leben dort deutlich günstiger ist.
Die Malediven sind ein Paradies mit Makeln, sie teilen diese und ähnliche Merkmale mit vielen anderen Traumzielen dieser Erde. Dennoch muss der Tourist wohl kaum ein schlechtes Gewissen haben, da allein die Anwesenheit und die Angewiesenheit dieser Staaten auf zahlende ausländische Gäste einen enormen wirtschaftlichen Druck erzeugt, der hoffentlich bald einige Dinge in die korrekte Richtung bewegen kann. Zurück nach Ukulhas. Von Kuramathi aus bringt uns ein Boot zum Fährterminal der Insel, wo auch gleich das schönste Gebäude des kleinen Eilands zu finden ist, die Moschee. Sehr ansehnlich und ein gutes Fotomotiv für die Touristen.
Seit 2007 gibt es das Gesundheitszentrum auf Ukulhas. Wenn es auch für Besucher aus westlichen Staaten schlicht wirken muss, so ist es doch recht gut ausgestattet und kann die Erstversorgung von Verletzten und Erkrankten gut bereitstellen. Auch ein kleiner Krankenwagen steht bereit, keine Selbstverständlichkeit auf den Malediven und vergleichbar entwickelten Regionen.
Der Rettungswagen.
Auf Ukulhas bleibt für den interessierten Touristen auch die örtliche Schule ein lebendiges Ziel. Die Kinder sind freundlich und überaus gut aufgelegt, unser Fotograf hat diese Jungs jedenfalls nicht bestochen.
Ein Blick in die Einkaufsstraße, welche in einfachen Läden die Bewohner mit dem Notwendigen versorgt. Ein echtes Kontrastprogramm für den interessierten Touristen.
Schöne Strandabschnitte gibt es auf den Malediven natürlich auch da, wo die Einheimischen wohnen. Wer die Augen nicht verschließt, sieht aber auch andere Dinge.
Am Fähranleger steht das prachtvollste Bauwerk der Insel, die Moschee.
Ein Schulgebäude der Insel.
Am Strand kann man solche "Werften" entdecken, in denen die Boote repariert oder gewartet werden.
brotfruchtbaum, malediven
Ein Brotfruchtbaum, fast überall auf den Malediven heimisch. Seine Nussfrüchte können zu Mehl verarbeitet werden, und somit für die Herstellung von Brot. Um die Brotfrucht ging es auch hauptsächlich in dem Filmklassiker: Die Meuterei auf der Bounty.
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