Hameln, Höxter, Beverungen und Emmerthal im Weserbergland - Clousun - Die schönsten Reiseziele Deutschlands und der Welt

Werbung
Booking.com
Booking.com
Direkt zum Seiteninhalt

Hameln, Höxter, Beverungen und Emmerthal im Weserbergland

Deutschland > Regionen > Weserbergland
    
Beverungen mit seinen 11 Ortsteilen liegt in der Mitte Deutschlands im Dreiländereck zwischen den Bundesländern Hessen, Niedersachsen und Nordrhein Westfalen. Beverungen, am Ufer der Weser gelegen, ist eine freundliche Stadt mit zahlreichen schönen Fachwerkbauten und aufgrund seiner Lage idealer Ausgangspunkt für Radtouren auf dem Weserradweg oder Wanderungen in die nähere Umgebung. Zu den Sehenswürdigkeiten von Beverungen gehören das Cordt-Holstein-Haus aus dem Jahre 1662, das oberhalb des Dampferanlegers gelegene alte Fährhaus aus dem Jahr 1853, die nach Zerstörung um 1650 wieder aufgebaute Burg Beverungen, die gegen Ende des 17. Jahrhunderts gebaute Katholische Pfarrkirche St. Johannes Baptist, das frühere Altdeutsche Gasthaus von 1611 mit großer Toreinfahrt und Inschriften auf den Schnitzbalken, das Christoph-Sieker-Haus aus dem Jahre 1693 sowie viele andere. Erkunden Sie die Stadt auf dem knapp 4 km langen Stadtspaziergang „Kapellenberg“, einem schönen Rundwanderweg in Beverungen. Möchten Sie mehr über Geschichte und Entwicklung von Beverungen wissen so können Sie an einer Stadtführung teilnehmen, die von der Touristenformation der Stadt Beverungen angeboten wird. Im Ortsteil Herstelle liegt die Benediktinerinnenabtei „Vom Heiligen Kreuz“, die 1899 in den Gebäuden eines ehemaligen Minoritenklosters aus dem Jahre 1657 gegründet wurde. Gäste sind herzlich willkommen, entweder um das Kloster zu besichtigen oder um hier ein Leben „auf Zeit“ zu führen. Im Ortsteil Amelunxen sind das aus dem Jahre 1554 stammende Schloss Amelunxen, im Stil der frühen Weserrenaissance erbaut, sowie die im Jahre 1118 geweihte romanische Georgskirche sehenswert. Im Ortsteil Wehrden steht das gleichnamige Schloss, einst als Wasserburg angelegt wurde diese im Stil der Weserrenaissance umgebaut. Leider ist das Schloss nur von außen zu besichtigen, doch ein Spaziergang durch den erstmals 1895 angelegten Park mit seinen vielen alten Bäumen lohnt auf jeden Fall. Auch kulturell hat die Stadt einiges zu bieten. Regelmäßig werden in der modernen Stadthalle Theaterstücke oder Opern, Musicals oder Rock bzw. Popkonzerte mit namhaften nationalen und internationalen Künstlern aufgeführt.
Die ehemalige Wasserburg Beverungen. Inzwischen fehlen die Gräben, welche die
Burg einst umschlossen, die Weser fließt noch zuverlässig vorbei.
Für einen müden Euro erwarb die Stadt das Wahrzeichen kürzlich zurück.
Unten: Das Schloss Wehrden unten: Schloss Amelunxen
Schloss Wehrden

Die Gemeinde Emmerthal mit ihren 17 Ortsteilen liegt zwischen Hameln und Bodenwerder beiderseits der Weser. Die Landschaft ist geprägt von Feldern, Hügeln und Wäldern. Dem im Eggegebirge entspringenden Fluss Emmer, der im Ortsteil Emmern in die Weser mündet, verdankt die Gemeinde, die am Weser-Radweg und der Straße der Weserrenaissance liegt, ihren Namen. Hier finden Aktivurlauber und Kulturinteressierte gleichermaßen beste Bedingungen vor. Ob Wandern auf dem Weserbergland-Weg, Radfahren auf dem Weser-Radweg oder per Boot auf der Weser, hier lässt sich leicht das Passende für einen Ausflug oder den Urlaub finden. Auch die Ausflugsschiffe der Weserschifffahrt bieten sich für einen gemütlichen Tag auf der Weser an. Eines der schönsten Schlösser der Weserrenaissance ist das in den Jahren von 1588 bis 1613 erbaute und in einem Tal der Emmer liegende Schloss Hämelschenburg. Das vollständig erhalten gebliebene Schloss mit seinen historischen Räumen, den Gartenanlagen, der Wassermühle und der Kunstsammlung sowie das im Schloss untergebrachte Museum, in dem täglich Führungen durchgeführt werden, vermittelt einen guten Eindruck über seine langjährige Geschichte. Ein weiteres beliebtes Ausflugsziel ist der im Ortsteil Ohr gelegene und im Stile eines englischen Landschaftsgartens angelegte historische Ohrbergpark. Bereits um 1800 herum wurde der Park von Freiherr Georg Adolph von Hake angelegt und beheimatet auf einer Fläche von 45 Hektar einzigartige Pflanzen wie farbenprächtig blühende Azaleen- und Rhododendronsträucher, weitere Attraktionen des Parks sind einige selten vorkommende Baumarten wie z. B. der Mammutbaum. Im Ortsteil Börry befindet sich das „Museumsdorf Börry“ mit Bauernhaus, Backhaus, Schafstall und Scheune sowie eine alte Kirche. Unternehmen Sie in den unter Denkmal stehenden Räumen einen Rundgang durch 200 Jahre Geschichte der Landwirtschaft im Weserbergland. Eine Traktoren-Ausstellung mit Fahrzeugen ab Baujahr 1938 sowie eine Landmaschinenausstellung auf fast 800 qm Ausstellungsfläche zeigen die Entwicklung vom personalintensiven Bauernhof zum technisierten Landwirtschaftsbetrieb. Ein im alten Backhaus eingerichtetes Museumscafé verwöhnt seine Gäste mit selbstgebackenen Spezialitäten und erfrischenden Getränken. Das Museum ist von April bis Oktober an Wochenenden und Feiertags sowie in den Niedersächsischen Sommerferien auch Wochentags geöffnet.
In der Mitte des Weserberglandes liegt die Rattenfängerstadt Hameln mit einer einzigartigen Altstadt bestehend aus Sandstein- und Fachwerkbauten aus dem 16. bis 18. Jahrhundert. Hameln ist weltweit bekannt für seinen Rattenfänger. Der Sage nach hat der Rattenfänger im Jahr 1284 mit seiner Musik die Ratten aus der Stadt Hameln vertrieben. Da der vereinbarte Lohn von den Bürgern der Stadt nicht gezahlt wurde, lockte der Rattenfänger mit seiner Flöte alle Kinder aus der Stadt und führte sie in eine Höhle, in der sie für immer verschwanden.
Im Sommer erinnern die Rattenfänger-Freilichtspiele sowie das Musical RATS auf der Hochzeitshausterrasse in der Altstadt an dieses Ereignis. Hamelns Hausberg ist der Klüt, von der Aussichtsterrasse des gleichnamigen Turmes bietet sich ein schöner Blick auf die Stadt Hameln und seine Umgebung. Traditionelles Ausflugsziel ist das ca. 1 Kilometer vom Klüt entfernt liegende Forsthaus Finkenborn, eine Gastwirtschaft mit 200jähriger Tradition. In der Nähe befinden sich ein Hochseilgarten, ein Dammwildgehege sowie ein Abenteuerspielplatz. In Hameln beginnen und enden Schiffsrundfahrten auf der Weser, die Stadt ist Ausgangspunkt für Wanderungen auf dem Weserbergland-Weg oder Station einer Radtour auf dem rund 500 Kilometer langen Weser-Radweg. Das Automobil-Museum im Hefehof dokumentiert anhand ausgewählter Oldtimer, Fotos und Informationstafeln 100 Jahre Hamelner Automobilgeschichte. Erleben Sie im alten Pulverturm in einer Glasmachershow wie aus flüssigem Glas in der Tradition des Weserberglandes im 17. und 18. Jahrhunderts auch heute noch Glasbläser wahre Kunstwerke erschaffen. Das Museum in der Hamelner Fußgängerzone erzählt die Geschichte der Stadt und des Weserberglandes wobei der Schwerpunkt auf der berühmten Rattenfängersage liegt. Die beiden Museumsgebäude Leisthaus und Stiftsherrenhaus sind ein beliebtes Fotomotiv, von der es in der Stadt genug gibt. In der Vorweihnachtszeit lockt einer der schönsten Weihnachtsmärkte Norddeutschlands mit seinen festlich geschmückten Holzhäusern zum Bummeln ein.
Zwischen Holzminden und Beverungen liegt die reizvolle Stadt Höxter, eine der ältesten Städte Norddeutschlands. Schon um das Jahr 800 herum stand auf dem heutigen Stadtgebiet eine Kirche, die dem heiligen Kilian geweiht war. Im Jahr 1250 erhielt Höxter die Stadtrechte und ab dem Jahr 1295 gehörte die Stadt dem Bund der Hanse an. Auch hier sind viele historische Bauten im Stile der Weserrenaissance erhalten geblieben. Schon von weitem grüßt die unter Denkmalschutz stehende Doppelturmfassade der Kilianikirche aus dem 11. Jahrhundert, dem Wahrzeichen der Stadt. Die im Jahre 1283 erbaute Marienkirche ist der früheste gotische Bau Westfalens. Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Küsterhaus von 1565, das Adam-und-Eva-Haus von 1571 das seinen Namen von der Darstellung Adams und Evas unter dem Apfelbaum hat sowie das Rathaus das eines der schönsten Zeitzeugen der Weserrenaissance ist. Direkt am Westufer der Weser liegt das Schloss Corvey, ein ehemaliges Benediktinerkloster mit einer mehr als 1200jährigen Geschichte. Das Kloster war im 9. und 10. Jahrhundert ein geistiges, kulturelles und wirtschaftliches Zentrum, das wichtige Impulse für die Christianisierung in Europa setzte. Zu den Sehenswürdigkeiten der heutigen Schlossanlage gehören das karolingische Westwerk, die barocke Schlossanlage, der Kreuzgang, die Äbtegalerie, der Kaisersaal sowie die Prunk- und Wohnräume aus dem 18. und 19. Jahrhundert. In den 15 Sälen der Fürstlichen Bibliothek sind fast 75.000 Bücher untergebracht. Von 1860 bis zu seinem Tod war hier der Deutsche Dichter Hoffmann von Fallersleben als Schlossbibliothekar angestellt. Am 21. Juni 2014 wurde Corvey von der UNESCO als Weltkulturerbe ausgezeichnet. Höxter ist ein perfekter Ausgangspunkt für Radtouren, da sich in der Stadt der Weser-Radweg, der Europa-Radweg R1 und die Wellnessradroute kreuzen. Die Weser rund um Höxter lässt sich mit der Weserschifffahrtslinie „Flotte Weser“ bestens erkunden. Immer beliebter wird das Wasserwandern mit Kanu oder Kajak. Die weithin sichtbaren Schilder der „Gelben Welle“ zeigen kanugerechte Steganlagen an und bieten somit die Möglichkeit an Sehenswürdigkeiten zu halten und diese zu besichtigen. Die Freizeitanlage Höxter-Godelheim direkt am Weser-Radweg ist mit seinem Badesee, den zahlreichen Spielplätzen und dem großen Sportangebot besonders für Familien mit Kindern ein ideales Ausflugsziel. Ein rund 10 Kilometer langer Wanderweg führt durch abwechslungsreiche Wälder, diverse Aussichtspunkte bieten beeindruckende Ausblicke auf das Wesertal und die nahegelegenen Wälder des Sollings.  
Das Rathaus in Höxter
Kellerplatz in Beverungen
Cordt-Holstein-Haus
Schloss Amelunxen
Schloss Hämelschenburg
Ohrbergpark
Auf dem Hausberg von Hameln steht der Klütturm
Kilianskirche in Höxter
Dechanei in Höxter
- Werbung -
Zurück zum Seiteninhalt