Lüdge, Marienmünster, Rinteln und Porta Westfalica - Clousun - Die schönsten Reiseziele Deutschlands und der Welt

- Werbung -
Booking.com
- Werbung -
- Werbung -
- Werbung -
clousun
Direkt zum Seiteninhalt

Lüdge, Marienmünster, Rinteln und Porta Westfalica

Deutschland > Regionen > Weserbergland
Lügde liegt in direkter Nachbarschaft zu Bad Pyrmont in einem Tal durch das die Emmer, die im Stadtgebiet von Bad Driburg entspringt, fließt. Zur Gemeinde gehören 10 Ortsteile sowie der Köterberg, der mit seinen 496 Metern Höhe höchster Berg des Weserberglandes ist. Bei gutem Wetter reicht die Fernsicht bis zum Hermannsdenkmal bei Detmold, bis zum Herkules in Kassel sowie bis zum Brocken im Harz. Die bezaubernde Landschaft mit seinen Hügeln lädt besonders zum Wandern und Radfahren ein. Auch Angeln, Golfen und Reiten sind hier möglich. Die Altstadt mit ihren Fachwerkhäusern, die Stadtbefestigung mit der Stadtmauer und den Wehrtürmen sowie Kirchen und die Klosteranlagen zeugen von vergangenen Zeiten. Sein erstes Weihnachtsfest im Herzogtum Sachsen feierte Karl der Große im Jahre 784 in der Villa Liuhidi. Auf der an dieser Stelle von Karl dem Großen errichteten kleinen Kirche steht heute die im 12. Jahrhundert erbaute Kilianskirche. Auf dem Stadtgebiet befinden sich die Gebäude zweier Klöster, das im Jahre 1247 gegründete Zisterzienserkloster in Falkenhagen, von dem heute noch die Klosterkirche, der Kapitalsaal, das Refektorium sowie das Dormitorium (es gilt als ältestes Fachwerkhaus in Lippe) zu besichtigen sind und das in Lügde errichtete Franziskanerkloster aus dem Jahre 1752. Die „1000jährige Linde“ auf dem Kirchhof der Kirche im Ortsteil Elbrinxen mit ihren beachtlichen Maßen von zwölf Meter Stammumfang, einer Höhe von 35 Meter und einem Kronendurchmesser von 30 Meter zählt zu den zehn schönsten Naturdenkmälern in Deutschland. Bekannt geworden ist Lügde durch die traditionellen Osterräderläufe, bei denen am Ostersonntag nach Einbruch der Dunkelheit sechs brennende mit Stroh gestopfte und mit Wasser getränkte Eichenräder vom Osterberg hinab ins Tal rollen. Beliebtes Ausflugsziel ist der Emmerauenpark. Im nördlichen Teil des Parks liegt der Emmer Beach, ein Bade- und Strandbereich mit Abenteuerspielplatz. Im Sommer finden hier regelmäßig Veranstaltungen statt, darunter der mittelalterliche Liuhidi-Markt. Rund um Lügde warten 120 Kilometer Rad- und Wanderwege auf Naturfreunde, die gerne Wanderungen oder Radtouren unternehmen.
Zisterzienserkloster im OT Falkenhagen
unten: Ein Wehrturm der Stadt Lüdge
Marienmünster mit seinen 13 Ortsteilen, von denen der Luftkurort Vörden der zentrale Ort ist, liegt nordwestlich von Höxter. Namensgeber der Stadt ist das ehemalige Benediktinerkloster Marienmünster aus dem 12. Jahrhundert, dem Wahrzeichen der Stadt, deren Türme schon von weitem zu sehen sind. Neben den barocken Aufbauten aus den Jahren 1683 bis 1685 sind weitere sakrale Kunstschätze zu besichtigen. Pilgerstätte ist die westlich der Abteikirche gelegene Grotte „Mutter der Heiligen Hoffnung“. Sehenswert ist auch das Schloss Vörden, ein barockes Herrenhaus mit Schlosspark, welches im Jahre 1730 an der Stelle einer ehemaligen Burg, die zum Schutze des Klosters errichtet wurde, erbaut wurde. Einen tollen Rundumblick über das Weserbergland und das Lippische Bergland bietet der 324 m hohe Aussichts- und Museumsturm auf dem Hungerberg bei Vörden. Besonders bei Kindern beliebt ist der Abenteuerspielplatz am „Hungerplatz“ in Vörden. Eine Felsenburg, eine Kletterpyramide sowie Wasserspiele sorgen für Abwechslung. Weitere Möglichkeit der aktiven Freizeitgestaltung bietet eine nebenan gelegene Minigolfanlage mit 18 Bahnen. Das Hallenbad mit Dampfbad, Saunalandschaft und Whirlpool sowie großzügig angelegter Liegewiese und Restaurant-Café wartet auf Badegäste. Ein „Streuobstlehrpfad“ vermittelt an neun Stationen entlang des Weges allerlei Interessantes rund um das Thema Streuobst.
Bild oben: Herrenhaus Schloss Vörden
unten: Die Orgel in der Benediktinerabtei Marienmünster
Die Stadt Porta Westfalica mit ihren 15 Ortsteilen liegt in einem Tal zwischen Weser- und Wiehengebirge am Hang des Wittekindsberges. Der Name Porta Westfalica stammt aus dem 18. Jahrhundert und bedeutet „Westfälische Pforte“. Wahrzeichen und Namensgeber der Stadt ist die weithin zu sehende „Porta“, das Kaiser-Wilhelm-Denkmal auf dem Wittekindsberg in 268 Meter Höhe, das zur Erinnerung an den Deutschen Kaiser Wilhelm I. Erbaut wurde. Das 88 Meter hohe tempelartige Bauwerk, im Jahre 1896 erbaut, gehört zu den bedeutendsten Nationaldenkmälern Deutschlands. Bei schönem Wetter besteht eine wunderbare Sicht auf den gegenüberliegenden Jakobsberg mit seinem 135 Meter hohem Fernsehturm, das Weserbergland und auf das Norddeutsche Tiefland. In der Nähe des Kaiser-Wilhelm-Denkmals befindet sich die ursprüngliche Befestigungsanlage „Wittekindsburg", die aus der Eisenzeit stammt und vor über 2000 Jahren errichtet wurde.
Von der etwa 650 Meter langen und rund 100 Meter breiten Befestigungsanlage sind der Ost- und Nordwall zum Teil noch gut erhalten. 1996 wurden die Grundmauern einer Kreuzkirche aus der Zeit um 1000 nach Christus freigelegt. Das Bodendenkmal ist von großer historischer und kunstgeschichtlicher Bedeutung und wird durch ein Dach vor Witterungseinflüssen geschützt. Seit 1893 ist die Burg ein Wanderziel, heute steht an dieser Stelle eine Gaststätte mit einem markanten Turm, der schon vom Weiten sichtbar ist. Zu Füßen des Kaiser-Wilhelm-Denkmals liegt in einem ehemaligen Steinbruch die Goethe-Freilichtbühne, ein überdachtes Theater für gut 600 Zuschauer. Ein Amateur-Ensemble führt seit 1928 moderne, berühmte und weniger bekannte Theaterstücke für Kinder und Erwachsene auf. Beliebtes Ausflugsziel ist das im Ortsteil Kleinenbremen im Jahr 1988 eröffnete Besucher-Bergwerk. Erfahrene Bergleute begleiten Sie in die ehemalige Eisenerzgrube „Wohlverwahrt“, eines der nördlichsten Bergwerke Deutschlands, in der bereits 1883 Eisenerz gefördert wurde. Regelmäßig finden hier auch Konzerte und Theateraufführungen statt, ungewöhnlich ist auch der einzige unter Tage veranstaltete Weihnachtsmarkt Deutschlands. In der Nähe des Bergwerkes befindet sich die Hartings-Mühle, eine von sechs Wassermühlen, die im Laufe von sieben Jahrhunderten in Kleinenbremen im Betrieb waren. Die funktionstüchtige Mühle steht seit 2002 unter Denkmalschutz und beherbergt im Obergeschoss des Mühlengebäudes ein kleines Dorfmuseum. Unweit von „Hartings Mühle“ steht die Mönkhoffs Mühle, eine ehemalige Kornmühle. Wahlweise wird diese Mühle per Wasser oder alternativ per Francis-Wasserturbine, einer technischen Rarität, angetrieben. An den Mahl- und Backtagen kann die Mönkhoffsche Wassermühle besichtigt werden. Wo die Weser bei Porta Westfalice einen großen Bogen macht liegt die Camping- und Freizeitanlage "Großer Weserbogen". An einer wunderschönen Seenlandschaft bietet die Anlage viele Sport- und Bademöglichkeiten. Der Badesee mit Sandstrand, Liegewiese und Sanitäranlagen bietet beste Bedingungen für ein Sonnenbad oder eine Erfrischung im Wasser. Der Naturbadesee ist bekannt für seine gute Wasserqualität. Ein Spielplatz sowie ein Beachvolleyballplatz runden das Angebot ab. Von Mai bis September kann der Südliche See mit Tretbooten befahren werden. Auf Segler und Windsurfer wartet der Mittlere See. Mehr als 300 Plätze stehen für Camper oder Wohnmobile bereit.
Blick aus dem Biergarten der Wittekindsburg
    
Landschaftlich reizvoll gelegen zwischen den Höhen des Lippischen Berglandes, dem Süntel und dem Wesergebirge, liegt die historische Stadt Rinteln mit ihren 18 Ortsteilen. Die Anfänge der Stadt gehen zurück auf das späte 11. Jahrhundert, im Mittelalter war Rinteln von einer Stadtmauer umgeben, die in der Neuzeit zu einer Festung ausgebaut wurde.
Auch Rinteln verzaubert seine Besucher durch zahlreiche restaurierte Fachwerkhäuser im Weserrenaissance-Stil. Zentrum der Stadt ist der historische Marktplatz, zahlreiche Geschäfte in der Fußgängerzone der Stadt mit ihrem Altstadt-Flair laden zum ausgiebigen Einkaufsbummel ein. Wahrzeichen der Stadt ist der Turm von St. Nikolai, einer evangelisch-lutherische Kirche, die zunächst als Basilika erreichtet wurde. Im 14. Jahrhundert erfolgte dann der Umbau zur dreischiffigen Hallenkirche.
In der „Eulenburg“, einem historischen Gebäude aus dem 16. Jahrhundert, ist das Rintelner Museum untergebracht und führt durch 800 Jahre Stadtgeschichte, Wissenschaft und Hexenverfolgung. Ein Industriedenkmal der besonderen Art sind die ehemaligen Betriebsstätten des Unteren und Oberen Eisenhammers im Ortsteil Exten. Hier wurde seit 1710 über einem Hammergraben Wasser auf die Mühlräder geleitet, die „Schwanzhämmer“ und später „Federhämmer“ antrieben. Noch im Jahre 1950 wurden hier Spaten, Hacken und Werkzeuge in Handarbeit geschmiedet. Die Ausstellungen zeigen die komplett erhaltene alte und funktionstüchtige Handwerkstechnik. Im 16 Hektar großen Freizeit- und Kulturpark „Erlebniswelt Steinzeichen“, einem EXPO-Projekt, sind Attraktionen aus den Bereichen Mensch – Natur – Technik enstanden. Auf einem 1.250 Meter langen Rundweg wird Wissen rund um die Erdgeschichte, den Menschen sowie über den Stein vermittelt. Wahrzeichen der „Erlebniswelt Steinzeichen“ ist der Jahrtausendblick, ein skulpturales Treppenbauwerk mit 156 Stufen, das in 250 Meter Höhe eine fantastische Aussicht auf den Kamm des Wesergebirges gewährt. Ein Ausflug der besonderen Art ist eine Draisinentour auf der Strecke der historischen Extertalbahn durch das schöne Extertal von Rinteln bis nach Alverdissen. Entlang der 18 Kilometer langen Strecke sind Picknickplätze und Gasthöfe beliebte Anlaufstellen, um Pausen einzulegen. Ca. 2 Kilometer von Rinteln entfernt lockt die Ferien- und Freizeitanlage „DoktorSee“ mit einem breitgefächerten Angebot an Unterbringungs- und Freizeitmöglichkeiten. Eine großzügige Camping-Anlage mit Sanitäranlagen, Mietwohnwagen sowie Ferienappartements oder Ferienhäuser unterschiedlicher Größe sorgen für Übernachtungsmöglichkeiten. Ein großer Badesee mit einem 800 Meter langen Badestrand und einer 80 Meter langen Großwasserrutsche mit 11 m langem Tunnel runden das Angebot ab. Ein Wellnesstag kann in der 600 Quadratmeter großen Saunalandschaft „SeeSa“ mit einer Blockbohlensauna finnischer Art, einer Salzkristallsauna, einem Dampfbad, einer Infrarot-Wärmekabine sowie verschiedenen Massagen eingelegt werden. Auf dem See kann gesegelt, gepaddelt, gesurft, gerudert oder mit dem Tretboot gefahren werden. Ein Tennisplatz, ein Volleyballfeld, Tischtennisplatten, Minigolf und eine automatische Doppelkegelbahn sind am See ebenso wie sechs Kinderspielplätze vorhanden. Ein großes Animationsprogramm mit Veranstaltungen wie Riverboat-Party, Tretbootregatta oder Dart-Turnier bieten jede Menge Spaß. Höhepunkte sind das große Sommerfest „Doktorsee in Flammen" mit Livemusik, Tanz und Höhenfeuerwerk - jeweils am 4. Wochenende im Juli oder ein großes Oldtimertreffen am 1. Wochenende im August. Drei Gasthäuser direkt am See sorgen mit gutbürgerliche Küche für das leibliche Wohl.
Auf dem Köterberg
Die 1000-jährige Linde
Benediktinerabtei Marienmünster
naturzeit.com
- Anzeige -
Das Kaiser Wilhelm Denkmal in Porta Westfalica
Blick vom Denkmal über Ort und Weser auf den Jacobsberg
Hartingsche Wassermühle im Ortsteil Kleinenbremen
Der Marktplatz von Rinteln mit dem Ratskeller
Oberer Eisenhammer im Ortsteil Exten
- Werbung -
Zurück zum Seiteninhalt